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Restaurantbewertung vom Maharadscha Palast in Chemnitz
4.58 von 5 Punkten bei 3 Bewertungen.
Restaurant-Kritik.de
schreibt: Kann mich meinen Vorschreibern weitgehend anschließen. Für ein sensibles Datum wie den 30.12. abends, war das Restaurant ziemlich leer, hätte mir meine Reservierung sparen können. Das Ambiente war exotisch aber nicht zu kitschig, die Bedienung angenehm zurückhaltend und das Essen von Geschmack und Optik her wirklich eine Wucht. Was mich allerdings etwas irritierte, waren die Portionsgrößen. Wahrscheinlich war ich zu oft beim Griechen wo man ja solche Fleischberge serviert bekommt, dass man manchmal nur auf allen Vieren das Lokal wieder verlassen wollte. Das war hier nicht so - mein Tandoori-Mix entpuppte sich als kleines ovales Tellerchen (effektvoll serviert, zischend und dampfend) mit 2 dünnen Fladenbrotstücken. Das Huhn meiner Begleitung als Schüsselchen mit Soße und Hühnerstücken (auf Stövchen) und dazu ein Schüsselchen Reis. Ich bat daraufhin den Wirt, nochmal die drei Saucen zu bringen, die jeder Gast als Hausgratisvorspeise bekam. Das tat er auch umgehend und wir konnten uns daran noch gütlich tun. Zum Schluß rundeten zwei Mangoschnäpse den Abend ab. Der Maharadscha-Palast ist prinzipiell eine klare Empfehlung - sofern man nicht mit Bärenhunger daherkommt. || Essen: 4 Punkte, Bedienung: 5 Punkte, Ambiente: 4 Punkte, Sauberkeit: 5 Punkte, Gesamt: 4.5 Punkte
Bewertung vom 31.12.2007 (4.5 von 5 Punkten)

schreibt: Nachdem ich die vorhergehende Bewertung gelesen habe, war ich doch vorsichtig und bestellte in wunderbarer Atmosphäre die Speisen nur medium scharf... und das war mir fast zu mild. Wir sind gut und aufmerksam bedient worden und waren froh, selbst zu einem Donnerstag abend (!!!) reserviert zu haben, denn der Laden war rappelvoll. Dem geschuldet war die Wartezeit bis zum Auftischen von Getränken und nach der Bestellung dem Auftischen der Speisen angenehm. Die Speisekarte ist optimal und es ist gut beschrieben, was ein Tandoori-Ofen ist.... Die speisen kamen streckenweise noch im Gußeisenpfännchen braten, zischend, dampfen und unglaublich gut durftend an den Tisch. Das Essen war lecker.... Wir erhielten keine Vor-Vorspeise oder Dessert auf Kosten des Hauses, lag es an unserer Happy-Dinner-Card? Zum Schluß wurde uns ein Saft kredenzt, von dem schon meine Vorrednerin schreibt. Dieser Saft, alkoholfrei für Kinder und Moslems, wird im Hause separat zurecht gemischt, bestehend aus Kokos, Blue Curacao, Litschi, Mango und noch zwei drei Geheimnissen.... schmunzelte und verschwand der Kellner. Dieser war wie alle Bediensteten sehr freundlich und aufmerksam. Die Toiletten waren pieksauber, eine hervorragende Lüftung sorgte dafür, dass sich der Nichtraucher in mir auch in einer vollen Wirtschaft wohl fühlen konnte. Klare Empfehlung!! || Essen: 5 Punkte, Bedienung: 4 Punkte, Ambiente: 5 Punkte, Sauberkeit: 5 Punkte, Gesamt: 4.75 Punkte
Bewertung vom 15.02.2007 (4.75 von 5 Punkten)

Griseldis Böhmer schreibt: Sobald man rein kam, wurde man von leichten Wolken von Gewürzdüften empfangen. Das Personal war sehr nett und gastfreundlich, warmherzig. Wir wurden schnell bedient. Zuerst wurden die bestellten Getränke und Papadums (knuspriges Brot aus Linsenmehl) mit verschiedenen Dipps serviert. Die Dipps waren mehr oder weniger scharf. Die Speisekarte war nicht zu dick, es ist für jeden etwas dabei: Lamm, Fisch, Geflügel und zu den meisten Gerichten wird entweder Hefebrot (sowas wie Fladenbrot) oder Reis oder beides gereicht. Die Gerichte sind in drei Stufen gewürzt: mild: denn viele Europäer sind die original indische Küche nicht gewohnt, war schon sehr mild gewürzt; mittelscharf: schon etwas schärfer, aber gut auszuhalten, kräftig gewürzt; indisch scharf: sehr scharf für die europäische Zunge und den europäischen Magen. Nach dem Essen wird einem ein kleines Glas Fruchtsaft - weiß jetzt nicht welcher Saft - und eine kleine Schüssel mit sogenanntem Supari serviert (eine Kräuter- und Gewürzkörnermischung, in der auch Anissamen enthalten ist). Davon nimmt man- wenn man möchte - einen kleinen Löffel auf die Hand und und dann in den Mund und kaut es. Das dient dazu, den Zwiebel- und Knoblauch zu binden, einem einen frischen Atem zu geben. Diese Mischung schmeckt allerdings sehr parfümiert und man sollte für sich selbst entscheiden, ob man es einnimmt oder nicht. Alles in allem war ich mit dem Besuch des Maharadscha Palst seeeehr zufrieden. Es hat mich nur gestört, dass man mit seinem Unwissen allein gelassen wird, das geht bei den Papadums los (was das ist wird einem nicht erklärt) und das gleiche gilt für das Supari und den Saft am Ende. Auch Begriffe wie Tandoori (Ofen, in dem Fleisch gegart wird und das entsprechende Gewürz dazu) werden einem nicht erklärt, das erfuhr ich erst durch Nachforschung. Deshalb bekommt die Bedienung von mir 4 Sterne, nicht 5. Denn andererseits waren die Kellner auch nicht aufdringlich, der Service war maßvoll. A L L E S andere war einfach umwerfend. Ich habe dieses Restaurant schon vielen Bekannten und Freunden empfohlen, werde das auch weiterhin sehr gern tun und auch auf jeden Fall wieder dorthin essen gehen. || Essen: 5 Punkte, Bedienung: 3 Punkte, Ambiente: 5 Punkte, Sauberkeit: 5 Punkte, Gesamt: 4.5 Punkte
Bewertung vom 28.01.2006 (4.5 von 5 Punkten)



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