| schreibt: Das Dom-Café ist das "Oma"-Café von Mainz. Beinahe in den ehrwürdigen Dom hineingebaut, macht es seit Siebzehnhundertschießmichtot die kaffeedürstenden und kuchenhungrigen Gäste glücklich.Das Ambiente wirkt wie die Illustration eines Tee-Kränzchens in einem Miss-Marple-Film. Auch die meisten Gäste haben Ähnlichkeit mit der rüstigen Detektivin.
In den Monaten mit "R" gibt es die berühmte Malakoff-Torte, die bei uns Eierlikör-Fans regelmäßig Entzücken auslöst. Auch die übrigen Back- und Konditoreiwaren sind auf höchstem Niveau.
Einmal jedoch bekam die Mutter des Verfassers einen Pflaumenkuchen vorgesetzt, bei dem man den Unterboden wegen seiner doch recht festen Konsistenz für den Kuchenteller hätte halten können. Ein Ausrutscher, der bedauernd zur Kenntnis genommen wurde. Man grämte sich ehrlich...
Kaffeeauswahl klassisch und gut. Diverse Tees. Kleine Mittagskarte.
Schöner Ort!
Nachtrag vom 2.12.07:
Kritiker Pannekloepper hat recht. Es fehlt noch die Beschreibung der verzehrten Kuchen:
Malakoff-Torte, eine fluffige, doch feste und außergewöhnlich schmackhafte Crème-Torte, die es nur in den kalten Monaten gibt. Die gedeckte Apfeltorte setzt Maßstäbe, was Geschmack und Konsistenz betreffen. Etwas geschlingert hat man - siehe oben - beim Pflaumenkuchen. Das macht aber die gelungene Schwarzwälderkirschtorte wieder wett. Die "trockenen" Kuchen, Sandkuchen, Stückchen usw. haben auch einen Listenplatz ganz oben verdient. Hier ist nichts "convenient".
|| Essen: 5 Punkte, Bedienung: 4 Punkte, Ambiente: 4 Punkte, Sauberkeit: 4 Punkte, Gesamt: 4.25 Punkte |