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| schreibt: Die Begrüßung war freundlich und persönlich. Der Empfang wußte ohne Nachzusehen, für wie viele Personen reserviert war und entsprach auch sofort unserem kurzfristigen Änderungswunsch, zunächst mit einer weiteren Person einen Apéritif abseits des Eßbereichs zu nehmen.
Auf unseren Wunsch hin wurden wir anschließend zu unserem Tisch geführt und der Garderobe erleichtert. Der Tisch stand direkt am Fenster mit wunderbarem Blick auf den Hafen.
Die Getränke kamen zügig, allerdings teilweise nicht in der gewünschten Größe ("klein" statt "groß"). Diese leichte Unaufmerksamkeit hinsichtlich der Getränke zog sich leider auch als roter Faden durch den ganzen Abend, neue Wasserflaschen mußten wir aktiv anfragen und bekamen weder nachgeschenkt noch von der Bedienung rechtzeitig Nachschub. Vielleicht lag dies daran, daß wir Nichtweintrinker sind und die "normale" Tischbedienung nur für die Speisen "zuständig" ist, wir wissen es nicht. Ganz arg war, daß, nachdem wir bereits einmal selbst deutlich auf die leeren Flaschen hinweisen mußten, eine abermals leere Flasche wieder nicht gesehen wurde - sowas darf in einem Sternehaus nicht geschehen. Auch nicht, daß, wie leider bei uns der Fall, zum Espresso nicht nur kein Wasser gereicht, sondern die Tasse in einem hektischen Anflug auch noch leicht ungeleert ohne Nachfrage weggenommen wird. Diese Unaufmerksamkeiten ärgerten uns umso mehr, als die Bedienungen ansonsten rundum gut geschult wirkten, sehr freundlich waren und auch Fragen zu den Gerichten gut beantworten konnten.
Ein weiterer unschöner Anblick waren die benutzten Einmalhandtücher, die sich neben den an sich sehr schicken Waschtischen auf dem Boden häuften und die Flecken an Wand und Boden rund um die Herren-PPs. Die Herrentoilette machte insgesamt den Eindruck, als sei sie an diesem Abend etwas vernachlässigt worden, vielleicht ist dies ihrer etwas abseitigen Lage im Keller geschuldet.
Nun zu den erfreulichen Seiten des Abends: Was die Qualität, Darbietung und Komposition der Speisen anbetrifft, waren wir begeistert. Vom Geschmack ebenfalls: Hier war alles perfekt und empfehlenswert. Die Wartezeiten zwischen den bestellten Gängen überbrückten zusätzliche kostenlose Gaumenfreuden wie ein Extra-Dessert, verschiedene Gaumenkitzler zu Beginn und wirklich raffinierte Pralinés zum Espresso. Ohne auf die Uhr zu sehen oder sich nach dem nächsten Gang zu sehnen, hatte man immer das Gefühl, daß alles genau zur rechten Zeit auf den Tisch kam. Wer eine geschmackliche Rundreise sucht, bei der sich die Eindrücke von Etappe zu Etappe intensivieren und übertreffen, der ist hier sehr gut aufgehoben. Der herrliche Hafenblick unterstrich dies auf wunderbare Art - für uns war es ein gelungener Abend, und sicher wird uns einer der nächsten Hamburgbesuche wieder einmal hierher verschlagen. || Essen: 5 Punkte, Bedienung: 3 Punkte, Ambiente: 4 Punkte, Sauberkeit: 3 Punkte, Gesamt: 3.75 Punkte |
| Bewertung vom 14.04.2008 (3.75 von 5 Punkten) |
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| schreibt: Zum Anlass des Valentinstag hat meiner Frau mich ins Tafelhaus zu Herrn Rach eingeladen. Was soll man sagen - auch das dritte Mal wurde wir nicht enttäuscht.
Alle Speisen sehr lecker. Preis fürs 4 Gänge Menue 71 Euro pro Person.
Insgesamt mit Champagner vor weg, Wein, Wasser, Kaffee danach und Grappa 211 Euro
Wir kommen wieder , vor allen Dingen weil Herr Rach am Nachbartisch selber bediente. Da kann man sehen das der Koch noch vor Ort ist und nicht nur im TV.
|| Essen: 5 Punkte, Bedienung: 5 Punkte, Ambiente: 5 Punkte, Sauberkeit: 5 Punkte, Gesamt: 5 Punkte |
| Bewertung vom 18.02.2008 (5 von 5 Punkten) |
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| schreibt: Der Ruf des Ladens eilt ihm voraus. Zu Recht.
Als leidenschaftlicher Hobbykoch muss man
mal wider eingestehen, dass man alleine
einfach keine Küchenbelegschaft und soviel
Kompetenz ersetzen kann.
Die Abstimmung der Geschmäcker war ein Traum.
Von dem Thun der in einer Apfelsaftaspirolle wohnte,
werde ich wohl noch einige Zeit träumen.
Die Rotbarbe war auf die Sekunde gegart.
Wer also noch nicht weiss, was er mit seinem
Geld machen soll - dem empfehle ich schnellstens einen
Tisch zu reservieren, bevor die Karte wechselt.
Der Service wirkte mir ein bisschen zu abgehoben,
als hätten die ne Mischung aus Koks und Prozac
genommen..., sympathischer wäre, wenn die etwas mehr menscheln würden.
Aber das ist wohl Geschmackssache.
Inmitten einer Gästschar, die von pinguinesque gekleideten BWLern dominiert wurde,
fühlten wir uns in Jeansrock und Kapuzenpulli dennoch
sehr wohl und garnicht fehl am Platze.
Alles in allem 11 Punkte auf einer Skala bis 10.
|| Essen: 5 Punkte, Bedienung: 4 Punkte, Ambiente: 5 Punkte, Sauberkeit: 5 Punkte, Gesamt: 4.75 Punkte |
| Bewertung vom 16.01.2008 (4.75 von 5 Punkten) |
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| schreibt: Als wir das Tafelhaus betraten, wurde uns nach einem herzlichen Empfang umgehend die Garderobe abgenommen und wir wurden zu unserem vorreservierten Tisch geführt.
Dort niedergelassen und durch den fabelhaften Blick auf die Elbe bei Nacht fasziniert, bestellten wir einen Aperitif(Champanger rosé) und schmöckerten in der Speisekarte, die sehr übersichtlich und ausgeglichen war - auf der einen Seite Hauptgerichte und Desserts und auf der anderen Seite drei(und mehr)Gänge-Menus, die man individuell wählen konnte. Meine Begleitung entschied sich für das warme Ziegenkäsetarte mit marinierten Feigen und Salat mit Kräutern und ich wählte den Heilbutt auf Champagner-Limonenlinsen mit Barolosauce und Kartoffel-Speckpürée. Kurze Zeit nach unserer Bestellung bekamen wir eine Auswahl an verschiedenen Aufstrichen mit kleinen, warmen Stangen aus Ciabattateig(ich nehme mal an, dass das Ciabattateig war) sowie Käsegebäck, wobei ich den Aufstrich mit kleinen Algenstreifen am köstlichsten fand. Daraufhin folgte der kleine Gruß aus der Küche bestehend aus einem Plaumen(oder war es Zwetschke)schaumhäubchen auf einer Art Crouton und daneben eine Cremehäubchen mit einem leichten Gänsegeschmack. Es war vorzüglich. Auch auf unsere Hauptgerichte mussten wir nicht lange warten. Das Heilbuttfilet zerging mir förmlich auf der Zunge und das Kartoffelpürée war cremig und voll im Geschmack. Der Ziegenkäsetarte(zu Deutsch "Kuchen") war ebenfalls ein Geschmackserlebnis und wurde durch den Salat mit einer Art Zitronendressing noch unterstrichen. Nach dem Hauptgericht bestellten wir beide die Crèpetörtchen mit Pflaumen und Schokolade dazu karamelllisierte Äpfel und Pflaumensorbet. Das Crèpetörtchen sah aus wie ein kleines Stück Torte, abwechselnd geschichtet mit Crèpe und Schokocreme, und daneben das Pflaumensorbet. Zusätzlich war noch eine unglaublich leckere "Apfelmus-Creme" neben Törtchen und Sorbet. Sowohl die Hauptgerichte als auch das Dessert waren ansprechend und mit Liebe und Einfallsreichtum auf den Teller garniert und dadurch ein Genuss nicht nur für den Gaumen, sondern auch für die Augen. Abgerundet wurde das Essen mit einem Cappuccino und den dazu servierten, handgemachten Pralinés. Für Schokoliebhaber ein absolutes "Must-Have" und wärmstens zu empfehlen.
Als Nichtraucher genossen wir desweitern einen "qualmfreien" Aufenthalt.
Der Abend war durch das ansprechende Ambiente und den überaus freundlichen Servicekräften sehr angenehm und wurde mit einem Besuch von Herrn Rach an unserem Tisch perfekt.
Zusammenfassend wird dieser Abend wohl unvergessen und sicher nicht der Letzte im Tafelhaus bleiben. || Essen: 5 Punkte, Bedienung: 4 Punkte, Ambiente: 5 Punkte, Sauberkeit: 5 Punkte, Gesamt: 4.75 Punkte |
| Bewertung vom 10.11.2007 (4.75 von 5 Punkten) |
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| schreibt:
Hatten wir uns doch auf einen sehr schönen Abend gefreut, wurden wir jäh auf den Boden der "bedauerlichen Tatsachen" zurück geholt.
Die Begrüßung war O.K., wenn auch etwas oberflächlich und hektisch wirkend. Der bestellte Tisch (#10) mit tollem Blick auf Elbe und Schlepperbrigade wirkte schmucklos und uneinladent. Der von uns gewählte Aperitif (Riesling mit Holunderblüte) sowie das Amuse- geule erfüllten auf angenehme Weise ihren Zweck. Die Vorspeisen weckten gemischte Gefühle. War die Variation von Gänseleber mit Grapefruit ein wahrer Genuss, so hatte der gerollte Schwertfisch doch etwas zu viel Salz abbekommen, was wohl auch die recht trockene Erscheinung erklärt. Die Scambi auf 3erlei Salat waren weit über den Punkt hinaus gegart.
Das in Vacuum gegarte Ochsenfilet erinnerte zwangsläufig daran, wie vorteilhaft es sein kann, seine Beisserchen aufs beste zu pflegen. Mal wieder ein Beweis dafür, dass beste Zutaten > nicht gleich < Garant für besten Genuss sind. Assoziationen zu einer Baustoffwerbung drängen sich auf..."es kommt darauf an, was man draus macht"
Der Hinweis an die Dame des Services, das der ausgewählte "Rote" zu kalt sei, wurde damit entschuldigt, dass die sehr wechselhaften klimatischen Aussenbedingungen eine ständige Korrektur der Weinkühlung bedürfe (Termostate??), man hier aber nicht so richtig nachkäme. Unserem Einwand lauschend wurde die Flasche dann liebevoll am Décolleté gedreht, wohl, um ihm noch ein wenig Temperatur einzuhauchen. Unter einer gewissen Sprachlosigkeit leidend sahen wir zu, wie uns der Wein dennoch eingeschenkt wurde.
Dessert gut aber ohne Raffinesse. Resümee: Als leidenschaftliche Hobbyköche so auch unser Sohn (2. Jahr Koch-Azubi) hätten wir dies in Teilen besser hinbekommen. Ein Abendessen für 350€ stellt man sich eben etwas anders vor. Sorry Herr Rach, aber um mit Ihren TV-Worten zu sprechen, ...mehr Schein als Sein... || Essen: 2 Punkte, Bedienung: 2 Punkte, Ambiente: 2 Punkte, Sauberkeit: 4 Punkte, Gesamt: 2.5 Punkte |
| Bewertung vom 18.07.2007 (2.5 von 5 Punkten) |
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| schreibt: Wir waren nun schon das 2. Mal in diesem Jahr bei Herrn Rach und wir sind nicht enttäuscht worden.
Essen einsame klasse, Bedienung nett und sehr zuvorkommend.
Einzig die Käseempfehlung war ne Nullnummer, davon hatte die Bedienung keine Ahnung. Schade da würde Nachhilfe gut tun.
Ansonsten jeder Zeit wieder.
|| Essen: 5 Punkte, Bedienung: 4 Punkte, Ambiente: 5 Punkte, Sauberkeit: 5 Punkte, Gesamt: 4.75 Punkte |
| Bewertung vom 18.06.2007 (4.75 von 5 Punkten) |
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| Isabel schreibt: Wir waren begeistert von diesem Lokal dies ist ein Spitzenlokal. Sehr nette Bedienung und das Essen war ausgezeichnet,Sehr zu empfehlen || Essen: 5 Punkte, Bedienung: 5 Punkte, Ambiente: 5 Punkte, Sauberkeit: 5 Punkte, Gesamt: 5 Punkte |
| Bewertung vom 09.05.2007 (5 von 5 Punkten) |
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| petra schreibt: Mit sehr großen Erwartungen reservierte ich zum ersten Mal, seit seinem Umzug in den Hamburger Hafen, einen Tisch im Tafelhaus. Leider wurde ich sehr enttäuscht. Der Service war arrogant, unaufmerksam und schlecht ausgebildet. Man war z.B. nicht in der Lage, aus der sehr umfangreichen Weinkarte (ca. 550 Positionen) einen passenden Wein zum gewählten à la Carte Menü zu empfehlen. Die Rechnung war fehlerhaft, einer der Hauptgänge wurde minderwertig abgewandelt, ohne dass darauf vorher hingewiesen wurde und noch vieles mehr.
Einzig das Essen war insgesamt genommen sehr gut ... aber das bekommt man woanders aus, da es kaum noch wirklich Außergewöhnliches gibt. Und für einen durchschnittlichen Preis von ca. 27 Euro, egal ob Vorspeise oder Hauptgang, erwarte ich schon etwas Neues.
Insofern kann ich das "neue" Tafelhaus nicht empfehlen! || Essen: 4 Punkte, Bedienung: 1 Punkte, Ambiente: 4 Punkte, Sauberkeit: 4 Punkte, Gesamt: 3.25 Punkte |
| Bewertung vom 06.10.2004 (3.25 von 5 Punkten) |
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| Claudia schreibt: Das Restaurant Tafelhaus wird seit 13 Jahren von Christian Rach und Robert Wullkopf geführt. Die wechselnde Speisekarte, das moderne Ambiente und der lockere, aber sehr aufmerksame Service macht jeden Besuch zu einem Ereignis. Im Sommer bietet der Garten ein hübschen Platz für ein Rendezvous.
|| Essen: 9 Punkte, Bedienung: 9 Punkte, Ambiente: 9 Punkte, Sauberkeit: 9 Punkte, Gesamt: 5 Punkte |
| Bewertung vom 11.03.2003 (5 von 5 Punkten) |
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