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Restaurantbewertung vom G-Munich in München
4.13 von 5 Punkten bei 6 Bewertungen.
Restaurant-Kritik.de
schreibt: Unser erster Tag in München und gleich ab ins g*munich. Durch viele Berichte über den Koch unserer deutschen Nationalmannschaft neugierig gemacht, habe ich mir gedacht - gehen wir mal dort hin. Was soll ich sagen es war toll. Nettes Personal, tolles Essen. Es war ein wunderschöner Abend. Was uns auffiel war, dass das Restaurant für einen Samstag Abend mit nur 3 Tischen leider sehr wenig besetzt war. Schade, denn jeder der dieses Lokal nicht erlebt hat weiss nicht was er verpasst. || Essen: 5 Punkte, Bedienung: 5 Punkte, Ambiente: 4 Punkte, Sauberkeit: 5 Punkte, Gesamt: 4.75 Punkte
Bewertung vom 05.08.2008 (4.75 von 5 Punkten)

schreibt: ein super schönes restaurant mit tollem essen aber trotzdem liebenswert - lockerem und symphatischen service. im gegensatz zu anderen top - restaurants traut man sich da auch etwas lauter zu sprechen oder zu lachen.. essen war hervorragend - toll zusammengestellt, sehr kreativ und trotzdem sehr gefällig..die karte ist nicht zu gross, beim wein hilft der restaurantleiter super weiter.. kann ich nur empfehlen! || Essen: 5 Punkte, Bedienung: 4 Punkte, Ambiente: 4 Punkte, Sauberkeit: 4 Punkte, Gesamt: 4.25 Punkte
Bewertung vom 11.06.2008 (4.25 von 5 Punkten)

Restauranttester schreibt: Empfang, Tischzuweisung, Information über Speisen sehr gut. Service mittelmäßig und für Gourmetküche teilweise ungewöhnlich. Z.B. Leere Teller standen sehr lange am Tisch. Außerdem gab es beim Bezahlen lange Wartezeiten. || Essen: 3 Punkte, Bedienung: 2 Punkte, Ambiente: 5 Punkte, Sauberkeit: 5 Punkte, Gesamt: 3.75 Punkte
Bewertung vom 04.02.2008 (3.75 von 5 Punkten)

schreibt: Das G* besticht zuerst durch seine lässige Lounge. Die weißen Ledersofas laden zum gemütlichen Sitzen ein. So hat uns der Kellner auch gefragt, ob wir dort einen Aperitif nehmen möchten, statt sofort an unseren Tisch geführt zu werden. Da das Restaurant nicht voll besetzt war, nehme ich auch nicht an, dass er dieses Angebot nur gemacht hat, um unseren Tisch vorzubereiten. So haben wir uns erst einmal unter dem riesigen Aquarium - ein weiterer Blickfang - ein Gläschen Champagner genehmigt. Als wir in Ruhe ausgetrunken hatten, wurden wir dann zu unserem Tisch geführt. Leider hängen momentan die sagenumwobenen Hängekerzen nicht über den Tischen, allerdings, so wurde mir versprochen, gibt es sie schon bald wieder. Das Restaurant wirkt ansonsten schlicht und cool. Allerdings fühlt man sich trotzdem wohl. Die Kellner haben uns das Menü angeboten (100 Euro), uns aber gleichzeitig darauf hingewiesen, dass wir uns auch einzelne Gerichte auswählen können. Außerdem gibt es seit kurzem auch die Möglichkeit - für Naschkatzen wie mich optimal, weil ich mich nie entscheiden kann - Etageren zu bestellen (3, 9 oder 12 Gerichte) und so von verschiedenen Gängen zu probieren. Unter anderem auch gut für den kleinen Hunger geeignet. Da wir aber etwas besonderes zu feiern hatten, gab's das komplette Menü. Ich kann nur sagen: ein Traum. Schon das Brot in den kleinen Tütchen, kredenzt mit verschiedenen Olivenölen und Salzen, war richtig gut. Aber wir wollten uns ja den Appetit nicht mit Brot verderben, immerhin hatten wir ja noch einiges vor uns. Und so haben wir uns von A bis Z durch die Karte gegessen. Besonders lecker fand ich die mit Ochsenschwanz gefüllten Sepioline und die Crazy Duck, Entenbrust mit Jasmin-Kartoffelmousseline. Und in das Dessert hätt ich mich auch reinlegen können (verzeiht meine Freizügigkeit): Gratinierte Champagnercreme mit Chilibeeren und Pfirsicheis. Lecker. Auch die Weinempfehlungen der Kellner fand ich gut, obwohl ich bei der Auswahl ganz auf meinen Begleiter vertraut habe. Alles in allem hatten wir einen tollen Abend. Besonders nett fand ich auch die ungehemmte Atmosphäre. In vielen Münchner Gourmetrestaurants ist mir das Personal zu steif und unentspannt. Nicht so hier. Die Atmosphäre ist gehoben ohne jedoch verbissen nobel zu wirken. || Essen: 5 Punkte, Bedienung: 4 Punkte, Ambiente: 5 Punkte, Sauberkeit: 4 Punkte, Gesamt: 4.5 Punkte
Bewertung vom 26.06.2007 (4.5 von 5 Punkten)

Melanie schreibt: Kaum durch die Türe wurden wir schon von einem der eifrigen Kellner begrüßt und zu einem Tisch begleitet. Nachdem man uns den Stuhl zurechtgeschoben hatte nahm man unsere Getränkewünsche entgegen. Unsere Wasserflasche wurde uns sogleich in einer mit Eiswürfeln gefüllten Schale neben dem Tisch kredenzt. Anschließend bekamen wir die Speisekarte und wurden darüber informiert, dass das komplette Menü 100 € kosten sollte, man könne aber auch einzelne Gänge auswählen - wobei es natürlich im ganzen Umfang genossen wesentlich besser harmonieren würde. Dadurch kamen wir uns doch ziemlich bedrängt vor, da wir eigentlich nur eine Kleinigkeit zu uns nehmen wollten und das wohl nicht allzu häufig vorkommt. Nach einiger Zeit kam dann der Kellner auf uns zu und meinte, ob uns wir denn für das Menü entschieden hätten... Trotz mehrfacher Empfehlung haben wir uns dann doch "nur" für ein Kabeljäufilet auf Gemüse und Taschenkrebstortellini mit Kalbsbries entschieden (ingesamt 28 € wie sich im Nachhinein herausstellte, da sämtliche Preisangaben für die einzelnen Gänge fehlten!). Kurz darauf kam auch schon der Willkommensgruß aus der Küche samt den verschiedenen Brötchen, drei verschiedenen Ölen mit Pipetten und drei verschiedenen Salzen - alles ausfühlich von einer Kellnerin erklärt. Schon sehr kurze Zeit später wurde uns unser Hauptgang serviert, wobei in der Küche scheinbar schon etwas Hektik ausbrach, da mein Partner (wirklich nur kurz) nach draußen gegangen war. Nach dem Essen wurden wir dann nochmals gefragt, ob es denn noch ein Dessert sein dürfte, was wir freundlich verneinten. Fazit: wer nobles Ambiente und ausgefallene Küche mag, wird sich im G sehr wohl fühlen. Das Essen schmeckt sehr gut und ist sehr ansprechend drappiert. Für unseren Geschmack waren die Kellner allerdings etwas zu übereifrig, beinah schon aufdringlich. Auch hätte man sich mit dem Essen etwas Zeit lassen können, denn so einen kostspieligen Abend sollte man genießen dürfen. Außerdem möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass es mich sehr gestört hat, keinerlei Preisangaben neben den einzelnen Gängen vorzufinden. Zwei junge Männer am Nebentisch schienen aus allen Wolken zu fallen, als ihnen die Abrechnung vorgelegt wurde... || Essen: 4 Punkte, Bedienung: 3 Punkte, Ambiente: 4 Punkte, Sauberkeit: 4 Punkte, Gesamt: 3.75 Punkte
Bewertung vom 07.08.2006 (3.75 von 5 Punkten)

www.weinbrandt.de schreibt: Sichtlich beeindruckt vom coolen Dekor, nehmen wir unter einer von der Decke hängenden Kerze platz. Alles ist hier schick und bis ins Detail durchgestylt. Nur das peinliche, den Raum beherrschende Wandbild ist absolut überflüssig. (Hat der Künstler evtl. ein Problem mit seiner politischen Einstellung?) Der Ober bringt frischgebackene Luxus-Semmeln in Papier-Tütchen, die man sich mit diversen Ölen aus der Pipette beträufeln oder mit vorsintflutlichen Salzen bestreuen kann. Das scheint sich ja ganz gut anzugehen ... Gerade noch können wir eine Sekunde lang die etwas konfuse Speisekarte inspizieren, da wird auch schon der Gruß aus der Küche aufgetragen - Mini-Aubergine im Sesammantel-, gleich in die Hand, wohl um keine wertvolle Zeit zu verlieren. Der zwar sehr aufmerksame, aber obendrein übereifrige Service kommt im Minuten-Takt an unseren Tisch, in reger Erwartung eines neuen Auftrages. Nachdem er uns schließlich eine Essensbestellung abgerungen hat, serviert er diese prompt eine Viertelstunde später. Seine dazugehörige Weinempfehlung scheint preislich überzogen und erhärtet unseren Verdacht der Umsatzbeteiligung des Personals. Die weitaus günstigere Alternative von Planeta (0,1 à 5 €) schmeckt vortrefflich zum Geschmorten Ochsenrippchen mit Bananen-Ravioli (28 €). Das Fleisch ist unerhört zart, löst sich fast von selbst vom Knochen und die Nudeln sind absolut abgefahren. Der Begleitung mundet das Zanderfilet mit Peperonata und Kartoffelstrudel (27 €), es haut sie jedoch nicht von ihrem Fauteuil. Dasselbe gilt für den 2002 Vernaccia di San Gimignano (0,1 à 6,90 €). Endlich gönnt man uns eine kurze Pause, das Restaurant füllt sich gemächlich mit mondänem Publikum und die anfangs steife Atmosphäre wird allmählich aufgelockert. Zeit für die Nachspeise: das Tarte Tartin mit Ananas und Kokosnußeis besticht durch seine Aromenvielfalt, das lauwarme Schokoladenfondant ist wahrlich eine Sünde wert (beide 13 €). Wieder müssen wir einige Vorschläge der geschäftsgeilen Kellner ablehnen, beim Angebot eines Ziegler Quittenbrandes lenkt der weinbrandt dennoch ein. Zu dessen Preis hätten wir auch zwei Kinokarten kaufen können, und wir müssen leider festhalten, dass wir ein kleines Vermögen in einen nicht allzu großen Abend investiert haben ... || Essen: 4 Punkte, Bedienung: 3 Punkte, Ambiente: 3 Punkte, Sauberkeit: 5 Punkte, Gesamt: 3.75 Punkte
Bewertung vom 03.08.2005 (3.75 von 5 Punkten)



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