| schreibt: Mit großen Erwartungen betrat ich den "Neuen Ritter" in Durbach. Leider war das Wetter nicht so gut, dass man auf der Terrasse sitzen konnte. Und so mussten wir mit der Ritter-Stube vorlieb nehmen, die mit traditionsreicher "badisch-elsässischer Gemütlichkeit" empfängt und eigentlich nicht mehr zur neuen, sehr ansprechenden Gestaltung des Hauses passt.
Das Apfelbrot mit hausgemachtem Essig und Oel waren serviert auf schönen Porzellan ein toller Einstieg. Auch der Gruß der Küche, eine lauwarmes Blutwurstsouflé war vielversprechend.
Beim badischen Schneckensüpple war dann doch etwas zuviel Salz dran gekommen wie auch bei den frischen Pfifferlingen in Rahmsößchen mit Knödeln.
Das Dessert, dreierlei Sorbets (Traubenkernsorbet, Erbeersorbet und Mangosorbet), waren ebenso lecker wie das neckische Gebäck zum Espresso.
Was gar nicht ging, war die ungekühlte Weinempfehlung, den Grauburgunder von Alexander Männle.
Bei seiner ersten Präsentation am Tisch - wohlgemerkt es war die Empfehlung - gut 8 Grad zu warm. Es dauerte, bis dieser dann "per Eiswürfel" im Kühler auf 7 Grad gerimmt wurde. Beim letzten Schluck war es dann optimal. Denn der Wein war lecker. Aber vielleicht hat jemand im Gefecht des Umbaus den Weinklimaschrank ausgesteckt?! :-)
|| Essen: 4 Punkte, Bedienung: 4 Punkte, Ambiente: 3 Punkte, Sauberkeit: 4 Punkte, Gesamt: 3.75 Punkte |