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| schreibt: Der Gasthof Fraundorfer gehört zu Partenkirchen wie das Hotel Sacher zu Wien. Wie ist es da früher oft hoch hergegangen, als der Kärntner Hausmusikant Friedl noch täglich mit einem der beiden Heacha-Seppn aus dem Zillertal aufspielte und im „Fraundorfer“ täglich Jodler und Schuhplattler dargeboten wurden. Der Fraundorfer Peppi, ein gelernter Metzger und Koch, war in seiner barocken Erscheinungsform der bayerische Bilderbuch-Wirt schlechthin. Nicht umsonst haben ihm die Partenkirchner Trachtler jahrzehntelang die Bewirtung des Bierzelts am Schützenhaus anvertraut. So barock und urbayerisch, wie der –zwischenzeitlich verstorbene- Peppi war, so urbayerisch ist auch der Gasthof in der Partenkirchener Ludwigstraße ein- und hergerichtet. Auch heute noch wird für die Gäste musiziert und geplattelt, was das Zeug hält. Das wollen sie sehen, die japanischen und vor allem amerikanischen Gäste, hier finden sie tatsächlich ein Stück bayerisches Kulturgut, nichts verkitscht, alles echt. Hier hat man es von jeher auf wundersame Art glänzend verstanden, den Massenabfertigungs-Commerz der Gäste aus Norddeutschland und Übersee mit der bayerischen Stammtischgemütlichkeit der Ur-Partenkirchener zu verbinden. Dabei haben die Fraundorfers immer löblich darauf geachtet, dass aus dem ganzen Spektakel kein Kasperletheater wird. Der Peppi geht schon arg ab, will heißen: er fehlt hinten und vorne. Schwer vorstellbar, dass er dem Kellner Vladimir nicht beigebracht hätte, dass dem Gast neben der Speise- und Getränkekarte auch die speziell gefertigte Weihnachtskarte auszuhändigen ist. Da wir von dieser Karte erst beim Verlassen des Lokals erfuhren, behalten wir Vladimir nicht gerade in bester Erinnerung. Dass zudem noch von der Spühlmaschine nicht bewältigte und zwischenzeitlich eingetrocknete Essensreste auf einer Gabel des frisch eingedeckten Tisches waren, hätte es beim Peppi nie gegeben.
Die Wilderersuppe zu stolzen € 4,00 mit einem Rahmklecks darauf, war ihr Geld wert. Die Wildbreteinlage harmonierte mit den Pfifferlingen geradezu ideal. So muss eine Suppe schmecken. Die Leberknödelsuppe (€ 3,50) war zwar nichts Aufregendes, kann sich aber ohne weiteres auch sehen lassen.
Anderes muss aber über die Hauptgerichte berichtet werden. Sofort ins Auge fiel bei beiden Gerichten die kümmerliche, ja jämmerliche Garnitur. Ein verwelktes Salatblättchen mit einem halben Tomätchen und kaum wahrnehmbarer Petersilie als Garnitur herauszugeben, grenzt schon bald an Frechheit. Jeder IHK-Prüfer ließe einen Prüfling wegen so einer „Garnitur“ mit Pauken und Trompeten durch die Prüfung fallen.
Das gebackene Kalbszüngerl (€ 11,20) wurde mit Kartoffelsalat und Remouladensoße serviert. Während ich mich mit dem Kartoffelsalat noch anfreunden konnte, schmeckte die -von der Panade befreite- Zunge nach nichts. Wurde sie einfach ins kochende Wasser geworfen? Ohne Salz, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren usw.?
Zum Kalbsbraten mit Rahmsoße und Spätzle für € 11,20 muss ebenfalls was gesagt werden. Abgesehen davon, dass die Spätzle nicht frisch zubereitet sondern schon etwas älter waren, hätte man bereits in der Speisekarte darauf hinweisen können, dass es sich um eine süße Paprika-Rahmsoße handelt. Der Kalbsbraten war ziemlich sehnig, sodass ein beachtlicher Teil nicht geniessbar war und man das Ausgesonderte in die sprichwörtliche Tonne klopfen konnte. Auf ein Dessert verzichteten wir unter diesen Umständen und tranken unser Weißbier (€ 3,30) und das Spezi (€ 2,90) aus, um den in die Gaststube drängenden Urlaubern Platz zu machen. Hat man ausländischen Besuch, der einmal Jodler hören oder Schuhplattler sehen will, kann man ihm zuliebe schon einmal zum Fraundorfer mitgehen. Ansonsten aber verspühren wir wenig Lust auf ein Wiedersehen mit Vladimir!
|| Essen: 2 Punkte, Bedienung: 1 Punkte, Ambiente: 4 Punkte, Sauberkeit: 3 Punkte, Gesamt: 2.5 Punkte |
| Bewertung vom 25.12.2008 (2.5 von 5 Punkten) |
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| schreibt: Das Lokal ist im im bayrischen Stil eingerichtet,
und es hängen viele alte Bilder drin wie es früher einmal in Partenkirchen ausgesehen hatt.
Der Service war sehr gut und freundlich,
so wie es eigentlich überall sein müsste.
Das Essen muß einzel aufgelister werden.
Der Zwiebelrostbraten war sehr gut.
Die Kalbszungen, nicht schlecht aber ein 2tes mal
würde ich sie nicht mehr essen.
Die Kässpatzen waren nicht gut.
Die Spätzle sind nicht selber gemacht, das ist jedem seine sache.
Aber es war mehr Käse als Spätzle auf dem Teller.
Dazu paste der Käse auch geschmacklich nicht zu diesem gericht. || Essen: 3 Punkte, Bedienung: 4 Punkte, Ambiente: 3 Punkte, Sauberkeit: 3 Punkte, Gesamt: 3.25 Punkte |
| Bewertung vom 20.11.2008 (3.25 von 5 Punkten) |
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| schreibt: Es war wirklich lecker! Hübsches, uriges bayrisches Lokal mit traditioneller Speisenauswahl (von Schweinsbraten über Goulasch, Ente usw. alles im Angebot!).
Gut wars!
Herzlichst grüßt die
MuenchnerKatz || Essen: 4 Punkte, Bedienung: 3 Punkte, Ambiente: 4 Punkte, Sauberkeit: 4 Punkte, Gesamt: 3.75 Punkte |
| Bewertung vom 05.10.2008 (3.75 von 5 Punkten) |
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| Tanja schreibt: Sehr positiv fiel auf, dass nur sehr wenige Gäste geraucht haben, obwohl das Restaurant noch keinen Nichtraucher-Bereich eingerichtet hat. Das Essen und das Ambiente (u.A. Aufführungen von Schuhplattlern) fand ich recht gut. Sehr negativ ist der gestresste, unaufmerksame und recht unfreundliche Kellner (Uwe) aufgefallen, der uns bedient hat. Schade, dass der angenehme Eindruck von diesem urigen und sehr schön dekorierten Gasthof von der Bedienung verdorben wird. || Essen: 4 Punkte, Bedienung: 1 Punkte, Ambiente: 5 Punkte, Sauberkeit: 5 Punkte, Gesamt: 3.75 Punkte |
| Bewertung vom 28.09.2007 (3.75 von 5 Punkten) |
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| renate schreibt: Wir kommen seit 30 Jahren einmal jährlich nach Garmisch und besuchen während unseres Aufenthaltes mehrmals das Restaurant Frauendorfer, das wir für das beste in Garmisch-Partenkirchen halten. Es ist gleichbleibend gut besucht, die Gastgeber sind immer freundlich und das Essen ist ausgezeichnet. Wir haben hier schon viele angenehme Abende verbracht und auf Grund der internationalen Gäste schon viele interessante Menschen kennengelernt. || Essen: 5 Punkte, Bedienung: 5 Punkte, Ambiente: 5 Punkte, Sauberkeit: 5 Punkte, Gesamt: 5 Punkte |
| Bewertung vom 05.09.2006 (5 von 5 Punkten) |
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