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| schreibt: Urquell des Bieres ...
Wir waren längere Zeit nicht mehr auf den Berg gegangen. Das Auto stand im Wege und irgendwie die satten Preise. In der Küche stand Reichenberger, das tut er immer noch. Was auf jeden Fall für das Bräustüberl spricht. Sonst wären trotz eisiger Kälte die unterschiedlich eingerichteten Stuben nicht beinahe überfüllt. Offensichtlich gibt es zukünftige Edelbauern oder Biersieder mit gefülltem Geldbeutel, die sich die Bergschmankerl locker leisten können, denn billiger konnte die Hopfenstofflokalität nun wirklich nicht werden. Doch man bekommt etwas für’s Geld. Wobei die Jungmeute mit einer Portion Spaghetti (3,50 €) bestens bedient wurde. Und der Italienerstandard schmeckte sogar noch besser, als bei vielen Stiefelflüchtern!
Schon immer meine Rede, denn viele weißblaue Pfannenrücker haben gute Gaumen, die mit dieser Kinderleibspeise bestens zu Rande kommen. Aber zeige man mir einmal einen Pasquale oder Enrico, der einen guten Schweinsbraten hinkriegt? Na also. Meine Tochter viel halb in Ohnmacht, als mein Enkel mit zwei Jahren und Begeisterung von meiner Leberknödelsuppe (3,00 €) schlabberte. Ganz einfach, nur gut muss es sein. Obwohl ich gegen mehr Dampf in der Brühe nicht gemeckert hätte. Die salzige Brezn (0,70 €) dazu ist köstlich, obwohl zu ihr kesselfrische Weißwürst’ gehören würden. Beim nächsten Mahl. Als Hopfenfetischist darf ich natürlich das Supperl mit der Seele von Weihenstephan aufmotzen, denn in der Welt ältesten Brauerei ist mancher Trunk einmalig. Und ich bilde mir das nicht ein. Gerade Klosterschwester Doris aus Mallersdorf kann es mir da rechter machen. Aber die braut ja mit Gottes Gnade, da dürften die Universitätssieder nicht mithalten können.
Zurück zu Reichenberger und einem Schweinskotelett mit hausgemachtem Kartoffelsalat (7,70 €), der leicht angewärmt serviert wurde. Das anständige Stück Fleisch ist saftig, leider nicht aus der Pfanne, und schmeckt schön nussig. Nur im Mekka der Schnitzelesser, in Wiens »Figlmüller« nahe dem Steffl ist der Kartoffelsalat heftiger, nasser, glitschiger, fester, irrer, zwiebeliger, feiner! Jeder, wie er’s mog! Mucki begeisterte sich gerade an Käsespätzle aus der Pfanne, geschmolzene Zwiebel mit gemischtem Salat (7,80 €), weil die Küche einen guten Käse und feine Spätzle verwendet hatte. Optischer Hammer, ein Salat mit Garnelen vom Grill (14,80 €), die Seeviecherl sind knackig, als kämen sie gerade aus der eisigen Isar. Der Berg Salat brachte schon eine kleine Vorahnung auf den Frühling. Mit Fantasie trieben die Kastanien aus und ich strich die dritte Halbe. Ostern wartet!
Achtung Januar 2006! || Essen: 2 Punkte, Bedienung: 3 Punkte, Ambiente: 4 Punkte, Sauberkeit: 4 Punkte, Gesamt: 3.25 Punkte |
| Bewertung vom 29.04.2008 (3.25 von 5 Punkten) |
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| schreibt: Die Gaststube gehört zu Deutschland ältester Brauerei. Es gibt verschiedene Räume, die so fast jedes Ambiente bedienen können. Z.B. Rustikaler Zechkeller oder auch gemütliche Gaststube. Das Essen ist überraschend kreativ von der Zubereitung. Die größe der Portionen war für ein Mittagessen gut, könnte jedoch manch einem zu wenig sein. Die Preise sind relativ hoch, jedoch rechtfertigen die Zutaten dies vollkommen.
Ansonsten trifft man hier oft internationales Publikum.
Sehr schön ist im Sommer der Biergarten mit einem tollen Blick über Freising.
Das Restaurant ist 100% behindertengerecht inkl. Rollstuhllifter zu den Toiletten.
Vom Parkplatz bis zum Eingang müssen ca. 50m bergauf überwunden werden (dafür geht es nach dem essen wieder runter) || Essen: 4 Punkte, Bedienung: 4 Punkte, Ambiente: 5 Punkte, Sauberkeit: 4 Punkte, Gesamt: 4.25 Punkte |
| Bewertung vom 14.04.2008 (4.25 von 5 Punkten) |
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