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| schreibt: Der Kritik von Gaumenkitzler ist im Grunde nichts hinzuzufügen - außer den Bemerkungen über unsere Speisen, die uns nach sehr kurzer Wartezeit serviert wurden:
Der Röstkloß (6 Euro 90) war eine durchaus schmackhafte, aber sehr zerrupfte Angelegenheit: Kloß-Fragmente in Rührei-Bröckchen. Mal was anderes...
Die Schweinelende, mit 12 Euro 80 eines der teuersten Gerichte auf der Karte, kam nicht als Lende, sondern als mit billigem Blauschimmelkäse bestücktes, kleinteilig-schnitzelähnliches Etwas. Dazu Röstitaler, die die Konsistenz eines zerkochten Zanderfilets hatten.
Und dann das Gemüse: Freund Fondor soll wohl immer dann helfen, wenn an den zerschnippelten und weichgekochten Naturprodukten noch ein Wiederbelebungsversuch gestartet werden muss.
Der Geschmack des dosen-camembert-artigen "Blau-Schimmel"-Käses war so dominant, dass er den des Fleisches beinahe völlig totschlug - glücklicherweise, denn das "Lendchen" (?) machte nicht unbedingt den frischesten Eindruck und verströmte den Hautgout eines Kühlschrankmuseumsstücks. Schade. Hier könnten die "Kochprofis" mal die Küche aufscheuchen...
Das Bier ist lecker.
Da, wo man nicht viel falsch machen kann, ist der Barfüßer besser: Die Rostbratwürstchen und die Blauen Zipfel, die wir im Sommer mal draußen sitzend genossen, waren wunderbar. || Essen: 2 Punkte, Bedienung: 3 Punkte, Ambiente: 3 Punkte, Sauberkeit: 3 Punkte, Gesamt: 2.75 Punkte |
| Bewertung vom 13.01.2008 (2.75 von 5 Punkten) |
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| schreibt: "Allmechd, do mou i nei. Un des mecherd ich aa!" Das waren meine ersten Gedanken, als mir das Lokal empfohlen wurde. Eine fränkische Institution, in der sich alle Schichten treffen, um in gemütlicher Runde ein hausgebrautes Bier zu zwitschern und zu kommunizieren. Praktisch eine Art Hofbräuhaus der Franken...Über die steile Steintreppe gelangt man in das Kellergewölbe - einen ziemlich langen Schlauch, vollgestopft mit Tischen. In der Mitte des Raumes stehen die kupfernen Sudkessel und vermitteln dem Gast sogleich: hier wird noch (respektive wieder) selbst gebraut. Das Personal war an diesem Abend ziemlich auf Zack - trotz des erhöhten Gästeaufkommens. Allerdings war unsere Bedienung - zwar freundlich - etwas eindimensional in der Ausdrucksweise. Sie lächelte nur, nickte fragend mit dem Kopf als wolle sie sagen: "was darf es bei Ihnen sein?" - jedoch vollkommen wortlos. Nach dieser pantomimischen Kurzeinlage wurden die Getränke rasch gebracht. Das ungefilterte Bier kam ohne viel Schaum - ein Phänomen, das ich schon oft im Raum Bamberg/Fränkische Schweiz/Nürnberg beobachtet habe: ungespundene Biere sind in dieser Gegend oft nicht schön eingeschenkt...Geschmacklich war das Blonde gut. Auch das Schwarze überzeugte durch einen angenehm malzigen Geschmack.Die Karte bot eine große, aber nicht unüberschaubare Auswahl fränkisch/bayrischer Hausmannskost, abgerundet durch einige Tagesempfehlungen und drei nicht weiter erwähnenswerte vegetarische Versuche.Krautwickerle mit Specksoße, Kartoffelpürree und Röstzwiebeln: Der Krautwickel war geschmacklich recht gut, enthielt ordentlich Hackfleisch und war, wie eigentlich alles, seit längerem vorbereitet. Die Specksoße war optisch etwas überwindungsbedürftig, jedoch beim degustieren besser als befürchtet. Das Kartoffelpüree war ein Fertigprodukt und etwas fade. Für knapp 8 Euro hätte das Gericht etwas besser ausfallen dürfen.Fränkischer Sauerbraten mit Lebkuchensoße, Blaukraut und Kloß:Das Fleisch war so weit in Ordnung, wenn auch nicht so zart, als dass man es hätte über den grünen Klee loben müssen. Die Lebkuchensoße war von den Aromen als solche zu erkennen und als Sauerbratensoße dementsprechend säuerlich im Geschmack. Von daher wäre es gut gewesen, wenn das Blaukraut als Kontrast etwas süßer gewürzt worden wäre - doch auch dieses war leider etwas zu sauer. Der Kloß wurde aus fertigem Teig hergestellt - inkl. Antioxidationsmittel, Konservierungsstoff und Farbmittel. Gesamteindruck: passabel für knapp 8 EuroFAZIT: wie in vielen anderen Hausbrauereien darf man im Barfüßer keine umwerfende Küche erwarten. Man kommt hier zum Biertrinken her. Und wenn einen der Hunger überkommt, bestellt man sich eben zu moderaten Preisen eine Kleinigkeit oder mehr. Die Portionen sind nicht übertrieben, das Essen ist in Anbetracht der Sitzplatzzahl weitgehend vorbereitet und kommt innerhalb weniger Minuten auf den Tisch.Sehen und gesehen werden, Biertrinken und Smalltalken, wie man so schön auf neufränkisch sagt, sind hier die Hauptbeweggründe für einen Besuch im Barfüßer. Und dafür ist das Lokal absolut in Ordnung. || Essen: 2 Punkte, Bedienung: 3 Punkte, Ambiente: 3 Punkte, Sauberkeit: 3 Punkte, Gesamt: 2.75 Punkte |
| Bewertung vom 23.10.2007 (2.75 von 5 Punkten) |
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| Martin schreibt: War sehr angenehmer Abend mit gutem Essen. ist ein schönes ambiente da im Keller . nette Bedienung und sauber || Essen: 3 Punkte, Bedienung: 3 Punkte, Ambiente: 3 Punkte, Sauberkeit: 3 Punkte, Gesamt: 3 Punkte |
| Bewertung vom 23.12.2006 (3 von 5 Punkten) |
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| petra schreibt: Obwohl ein Tisch von uns reserviert war, mussten wir 15 Min. war-
ten, weil erst der 5. der angesprochenen Kellner nach dem Tisch suchte, der dann aber leider schon belegt war. Der Service war schlecht, ständige Erinnerungen, permantent leere Gläser, jedes Getränk kam einzeln. Das gleiche beim Essen, Dessert kam erst 25 Min. nach dem Hauptgang. Das Essen annehmbar, das Bier super,
die Schnapskarte ein Witz. Positiv die Atmosphäre in diesem schönen Braulokal. || Essen: 2 Punkte, Bedienung: 1 Punkte, Ambiente: 4 Punkte, Sauberkeit: 3 Punkte, Gesamt: 2.5 Punkte |
| Bewertung vom 05.12.2006 (2.5 von 5 Punkten) |
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| Robert schreibt: Ich trenne meine Kritik in zwei Teile:
1. Der Barfüßer bietet möglicherweise das beste Bier, dass innerhalb der Nürnberger Stadtmauern gebraut wird. Der Brauer ist ein Meister seines Fachs. Das Bier wird im Keller vor den Augen der Gäste gebraut, auf die Straße dringt ein köstlicher Hopfenduft (den manch Unkundiger als unangenehm empfindet). Es gibt naturtrübes Helles und ein hervorragendes Dunkles. Nicht billig, aber im touristischen Zentrum zahlt man für das bekannte Nürnberger Industriebier den gleichen stolzen Preis.
2. Was das Personal (oder die Personalführung?) und die Küche angeht: Bitte lesen Sie auch die Bewertungen zum ‚Der Andechser im Deutschen Kaiser’. Die Gaststätte liegt schräg gegenüber und hat meiner Erfahrung nach dieselbe Betreiberin wie der Barfüßer. Zumindest das Personal wird ausgetauscht.
Sicherlich kriegen wir Kritiker bei einem einmaligen Besuch mal einen besonders guten und mal einen besonders schlechten Eindruck mit. Nach langjähriger Erfahrung möchte ich sagen, dass beide Lokale der Touristenabfütterung zwischen Bahnhof und Christkindlasmarkt dienen. Auf Beschwerden reagiert man gelassen!!! Gerichte gehen häufig zurück. Von gepflegter fränkischer Gastlichkeit -die zugegebenermaßen manchmal gewöhnungsbedürftig sein mag- kann in beiden Lokalen keine Rede sein.
Zur Appetitanregung empfiehlt sich ein 'Seitenblick' in der Johannesgasse.
|| Essen: 2 Punkte, Bedienung: 2 Punkte, Ambiente: 5 Punkte, Sauberkeit: 4 Punkte, Gesamt: 3.25 Punkte |
| Bewertung vom 21.08.2006 (3.25 von 5 Punkten) |
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| Frank schreibt: großer Schankraum, stilvolle Einrichtung, sehr gutes Essen zu angemessenen Preisen, Portionen durchaus ausreichend, Bestellung von hauseigenen Bier im gekühlten Fass zum selberzapfen möglich, nettes und aufmerksames Personal, alles in Allem ein für Nürnberger Innenstadt sehr gutes Lokal; || Essen: 5 Punkte, Bedienung: 4 Punkte, Ambiente: 4 Punkte, Sauberkeit: 4 Punkte, Gesamt: 4.25 Punkte |
| Bewertung vom 08.03.2006 (4.25 von 5 Punkten) |
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