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| schreibt: Zum 2. Frankentreffen fanden sich 14 Hungrige rechtzeitig auf dem Parkplatz am Restaurant ein. Leider ging dann die Parkplatzsuche erst einmal los. Erst am benachbarten Bahnhof fanden wir einen Parkplatz.
Das Restaurant, in mattem Gelb von außen beleuchtet, machte einen guten Eindruck, Holzvertäfelungen, verschiedene Accessoires, eine Koch-/Grillstelle im Gastraum machten uns neugierig.
Trotz Reservierung und dem Versprechen an einem Tisch platziert zu werden, wurden wir an zwei Tische gesetzt. Schade, wenn man sich nicht an die ausgemachten Vorgaben hält.
Zu den Getränken:
Preislich auf hohem Niveau, für den Autofahrer das Spezi für satte 4,00 €, für mich das Weißbier für auch nicht billige 3,50 €.
Im übrigen hätte ein aufmerksamer Service hier viel Geld für seinen Arbeitgeber einnehmen können. Leider blieben die Gläser immer wieder zu lange leer.
Zur Speisekarte:
Interessant und übersichtlich gestaltet, eigentlich für jeden etwas zu finden. Ein Gericht, "Coburger Bratwurst meets Thüringer Bratwurst", spiegelte den "internationalen Charakter" unseres Treffens wieder.
Meine Partnerin entschied sich für Schweinelendchen in Dijonsenfkruste auf gebratenem Gemüse der Saison, Estragonsoße und Spätzle (12,90 €). Auf dem Teller sah es sehr übersichtlich angeordnet aus. Zwei Scheiben Schweinelende, die mit einer leckeren, würzigen Senfkruste überbacken waren. Das Fleisch auf den Punkt, das Gemüse mit Biß. Ich hätte das Gemüse für frisch gehalten. Mein etwas erfahrener Nachbar entlarvte es als ein qualitativ hochwertiges TK-Gemüse. Gut, wenn man es nicht merkt. Es war trotzdem lecker. Die Spätzle kamen fast drei Minuten später und auf Nachfrage. Meine Partnerin saß vor ihrem Teller, ließ das Fleisch abkühlen und wartete, um dann später nicht die Spätzle allein essen zu müssen. Hier fehlte es an einem geordneten Ablauf im Service. Vielleicht waren die Servicekräfte aber auch überfordert.
Meine Wahl: Steak vom Zwischenrippenstück mit Bratkartoffeln, Schnittlauch-Knoblauchbutter, Tomaten-Basilikum-Chutney und Gemüse aus dem Wok (14,50 €)
Das Steak etwas zu sehr durch, aber noch im essbaren Bereich. Ich fand es etwas zäh, was aber sicher auch daran lag, dass es ein Zwischenrippenstück war. Die Knoblauchbutter sehr dezent, für mich als Knoblauchliebhaber war es zu wenig Knoblauch. Das Chutney war würzig und passte gut zu den Bratkartoffeln. Diese gab es leider wieder später und erst auf Nachfrage. Das Gemüse war dem auf dem Schweinelendchenteller sehr ähnlich. Ich meine, dass es frisch gewesen sein könnte. Es war aus dem Wok, es hatte den dementsprechenden Biss. Auch hier war mein Teller sehr übersichtlich. Als guter Esser wurde ich an diesem Abend leider nicht satt.
Mein Fazit: Ich habe in geselliger Runde nur sympathische Menschen kennen gelernt. Wir haben uns gut austauschen können und möchte von daher den Abend nicht missen.
Die Tatsache, dass wir trotz anderer Absprache an zwei Tische platziert wurden, ist für mich ein gravierender Mangel. So etwas darf einem Restaurant dieser Klasse nicht passieren.
Ich habe an diesem Abend für zwei Personen mehr bezahlt als vor drei Tagen für vier Personen.
Ich hatte mir etwas besonderes vorgestellt, dieser Wunsch ging leider nicht in Erfüllung. Ich werde dieses Restaurant nicht weiter empfehlen.
|| Essen: 2 Punkte, Bedienung: 2 Punkte, Ambiente: 3 Punkte, Sauberkeit: 4 Punkte, Gesamt: 2.75 Punkte |
| Bewertung vom 26.03.2008 (2.75 von 5 Punkten) |
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| schreibt: Besuch des Backstüble im Ringhotel Stadt Coburg im Rahmen des 2. fränkischen Treffens.
PeterThai hat schon die wichtigsten Dinge angesprochen, bei denen ich nur zustimmen kann. Ein Dank an dieser Stelle nochmals an "Pfannenschwenkers" Familie, die sich bereit erklärte, den Vierertisch zu nutzen.Nachdem sich die erste Aufregung gelegt hatte, Peter2345 bei uns begrüsst wurde, ging es an das bestellen. Die Getränke kamen relativ schnell an die Tische, die Bestellungen für die Speisen wurden auch zügig aufgenommen. Dann begann leider das Warten. Nach der Vorsuppe, ca. 40 Minuten Wartezeit, dauerte es nochmal fast 30 Minuten, bis die Speisen zugeteilt wurden. Auch die Beilagen zu den meist aus Steak oder Lende bestehenden Gerichten kamen wiederum verzögert an den Tisch. Teilweise war das Hauptgericht fast verzehrt, als endlich Bratkartoffeln, Spätzle und Co. zu uns fanden. Eine Info, dass die Beilagen nachfolgen, erhielten wir erst, als PeterThai nachfragte.Das Süppchen von Zuckerschoten war durchaus schmackhaft, ansehnlich angerichtet mit Sahnehäubchen und kleinen Schnitzen von der Zuckerschote. Für vier Euro war dieses Gericht angemessen bezahlt.
Das Thema Hauptgericht ist ein sehr trauriges ansich. 16,80 € für ein Filet vom Limousine-Rind wäre nicht so teuer, würde auch die Qualität der Zubereitung und der Beilagen passen. Fast einstimmig waren wir der Meinung, dass die Saucen sehr einfacher Art waren. Die Sauce zum Limousine-Rind sollte eine Pfeffersauce sein, schmeckte aber nur am Rand nach Pfeffer, dominierend war ein Tomaten-Säure-Geschmack, der wohl von eingelegten Pfefferkörnern herrührte. Das sehr kleine Filet wurde von einem(!) Rösti begleitet, dazu gab es -auf jedem Teller gleich- Karottenscheiben, Zuckerschoten, kleine Maiskölbchen und Zucchinistückchen. Hier hatte es den Anschein, das TK-Ware verwendet wurde. Für mich sollte es an diesem Abend eine Schweinelende unter Dijon-Senfkruste sein, die auf der Karte zusammen mit Spätzle und Gemüse angeboten wurde. Hierfür wurden 12,90 € aufgerufen, die bei einer normal grossen Portion auch gerechtfertigt gewesen wären. Leider fanden sich nur zwei kleine Stücke auf dem Teller, eines davon hatte gar Knochenanhaftungen. Kann passieren, darf aber eigentlich nicht. Die Lende wurde auf einem Grill im Lokal zubereitet, der Duft bei der Zubereitung war betörend, der Geschmack fiel leider (vielleicht durch die lange Zeit unter dem Grill?) ab. Scheinbar waren die Aromen im Lokal verflüchtigt. Die Spätzle waren von einfacher Machart, die Sauce dazu auch stark säurelastig, wie beim Filet. Hatten wir einen Nachtisch fest in das Auge gefasst, sahen wir nach dieser Leistung gerne davon ab. Eine kleine Sensation ist es jedoch, in Coburg für ein Spezi mit 0,4 Liter ganze VIER Euro zu berechnen. Auch wenn das Ambiente sehr gemütlich ist, finden wir diesen Preis für unsere Region Rekordverdächtig. Leider
Das Lokal selbst ist in sehr gutem Zustand, wirkt sehr gepflegt und sauber, eine nette Idee ist auch der offene Grill im Lokal (leider hängt zum Ausgleich der Geruch der Zubereitung in der Kleidung).
Die Toiletten sind in sehr sauberem Zustand, hell und ansprechend gestaltet. Parkplätze sind zwar am Hotel direkt zur Verfügung, aber knapp bemessen. Auswärtigen empfehlen wir eine frühe Anfahrt. Schade, dass an diesem Abend einiges schief lief.
Kurz noch zur Bewertung des Essens. Wären die Preise moderater gewesen, hätten wir uns gerne zu einem Punkt mehr hinreisen lassen. || Essen: 1 Punkte, Bedienung: 2 Punkte, Ambiente: 4 Punkte, Sauberkeit: 4 Punkte, Gesamt: 2.75 Punkte |
| Bewertung vom 26.03.2008 (2.75 von 5 Punkten) |
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| schreibt: Anlässlich unseres 2. „fränkischen RK – Treffens“ besuchten wir das „Backstüble“ des Hotels „Stadt Coburg.
In rustikal – gemütlicher Einrichtung, mit Grill und Backofen in der Gaststube, freut man sich auf den bevorstehenden Abend.
Nach sehr freundlichen Empfang, bei dem uns auch die Jacken abgenommen wurden, gab es die erste Panne, da der für 15 Personen reservierte Tisch nur für 11 Personen Platz bot. Leider mussten deshalb vier unserer Gruppe am Nebentisch Platz nehmen.
Die Getränkewünsche wurden rasch notiert und auch flott serviert. Die Preise würde ich als „erstaunlich“ bezeichnen. Für eine Flasche einfaches Mineralwasser (0,7 l) wurden 5,-- Euro verlangt, für eine Cola (o,4 l) 4,-- Euro. Ein einfacher Pinot Grigio (0,2 l) schlug mit 4,-- Euro ein Loch in den Geldbeutel.
Als Vorspeise hatte ich ein Cremesuppe von der Zuckerschote mit Croutons (€ 4,--), die sich optisch und geschmacklich einwandfrei präsentierte.
Die Hauptspeise wurde ca. 70 Minuten nach der Bestellung geliefert, was zumindest für diejenigen, die keine Vorspeise bestellt hatten, deutlich zu lang war. Die Beilagen kamen nochmals später, teilweise erst auf Anfrage.
Mein Rumpsteak mit Riesengarnelen auf Salat mit Knoblauchbaguette war nicht wie bestellt medium, sondern fast durchgebraten. (€ 14,-- ) Trotzdem war es noch zart, was für die Qualität des Fleisches spricht, die Garnelen waren gut gerillt und schmackhaft. Die Nudeln mit Lachs und Riesengarnelen meiner Gattin waren geschmacklich und von der Portion her in Ordnung (€ 7,20). Die Kinder waren mit dem Wienerschnitzel (Kalbsfleisch, € 9,80) mit Bratkartoffeln und den Schweinelendchen mit Senfkruste und Spätzle (€ 12,90)zufrieden.Die Portionen waren bis auf die Nudeln durchweg übersichtlich und somit im Verhältnis von Preis und Leistung zu teuer.
Der Service hätte sich etwas agiler zeigen können und schien etwas überfordert. So wurde bei der Bestellung der Steaks genauso wenig nach dem gewünschten Gargrad gefragt, wie nach dem Essen, ob es geschmeckt hat. Beides ist eigentlich standart.
Leider mussten wir uns aufgrund widriger Straßenverhältnisse etwas eher verabschieden. Wir hätten in diesem netten Kreis gerne noch ein wenig verweilt, da selbst die gastronomisch nur mittelmäßige Leistung der guten Stimmung am Tisch nichts anhaben konnte.
|| Essen: 3 Punkte, Bedienung: 2 Punkte, Ambiente: 3 Punkte, Sauberkeit: 4 Punkte, Gesamt: 3 Punkte |
| Bewertung vom 26.03.2008 (3 von 5 Punkten) |
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| schreibt: Zu unseren 2.Fränkischen Treffen der Restaurant Kritiker von RK kamen wir mit Großen Erwartungen hier an.
Die 1. Enttäuschung bereits beim Eintreten,Obwohl für 15 Personen reserviert wurde , mit der Bedingung,das wir zusammen sitzen,wurden wir an 2 getrennten Tischen plaziert.Nun gut wir wollten das Beste daraus machen.
Die Speisenkarte war eigentlich ganz umfangreich.Man konnte auch bein Zubereiten der Steaks zuschauen.
Wir hatten Zuckerschotensuppe (die für 4 € noch vertretbar war) kleiner Salat mit Lachsstreifen für 5.20 € der war schmackhaft und auch seinen Preiss wert.
Die Wartezeit zwischen den einzelnen Gängen war erheblich zu lange,aber das ist uns nicht so sehr aufgefallen,da wir uns gut unterhalten haben.
Der Hauptgang ein "Zwischenrücken Steak" wurde auf etwas Gemüse serviert und war recht zäh.Da war es ganz recht,das es sehr klein (Ca 150 g )geraten war.
Und vor allem die Beilagen (Bratkartoffel) wurden nochmals so 5-10 Minuten später serviert,als das Steak schon fast verspeist war.
Die Dessert Variation für 6.80 war in Ordnung.
Auch unangemessen fand ich die Getränkepreisse .Ein 0.40 L Spezi für 4 €
Da war der Cappuccino für 2.50 € noch verhältnismäsig billig,wenn nicht so arg an den Kaffeebohnen gespart würde.
Zum Abschluss nur noch eines,um unseren Hunger zu stillen (trotz Suppe,Salat,Hauptgericht und Nachtisch für ca 30.50 €) sind wir auf dem Heimweg noch zu dem Lokal mit dem großen M.
Dort wurden wir übrigens hervoragend und freundlich verabschiedet
|| Essen: 1 Punkte, Bedienung: 1 Punkte, Ambiente: 3 Punkte, Sauberkeit: 3 Punkte, Gesamt: 2 Punkte |
| Bewertung vom 26.03.2008 (2 von 5 Punkten) |
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| schreibt:
Vorwort:
Endlich konnte ich einmal an einem echten RK-Treffen teilnehmen. Hier im oberfränkischen Coburg hatte sich meine lange Anfahrt in Vorfreude und Erwartungen gelohnt. Schon kurz nach meinem Eintreffen in Coburg lernte ich nach und nach alle „Lokalmatadore“ kennen. Ich merkte von Anfang an unter Gleichgesinnten zu verweilen und empfand unser Treffen als sehr angenehm.
Das Restaurant:
Das Restaurant machte auf dem ersten Blick einen sehr gemütlich Eindruck und vermittelt durch die bauernstuben-typische Möblierung ein Gefühl wie bei Muttern zu essen. Lange Eckbänke aus warmen Holz, dazu passende Bestuhlung und dezent aber ausreichende Beleuchtung gaben dem Restaurant eine gewisse Wohlfühlatmosphäre. Ein Highlight ist aber der alte Backofen zentral in der Gaststube gelegen aber umgebaut zur Back- und Brutzelecke. Hier kann man dem Koch beim Grillen, Braten und Anrichten der Teller über die Schulter schauen.
Das Essen:
Wir wurden freundlich begrüßt. Das Suchen nach einer Garderobe wurde uns durch das Abnehmen der Jacken erspart. Gleich zu Begin unseres gemeinsamen Abends gabs schon den ersten Minuspunkt: Es war für 15 Personen reserviert worden, man konnte uns aber nicht an EINEN Tisch platzieren. Wir mussten unsere Gruppe aufteilen, was unsere Stimmung schon etwas trübte (Dank an die Familie von pfanni, die sich an einen Vierertisch setzte). Wir ließen uns aber nicht unterkriegen. Das Servieren der Getränke ging dann doch schon recht flott. Nur leider waren sich hier alles einig das Preis-Leistungsverhältnis stimmte hier in keiner Weise. Ich bestellte die Tagesempfehlung Cremsuppe von der Zuckerschote, welche schon gut gelungen war und Rumpsteak mit Riesengarnelen, in einem Bett aus frischem Salat. Das Steak war medium bestellt und leider schon zu weit durch und stellenweise etwas durchwachsen. Auch vermisste ich die feine Kruste. Mit einem Preis von 14€ für das Steak fand ich es etwas klein. Der Salat war knackig mit einem leicht würzigen Dressing, dazu reichte man frisches Knoblauchbrot, was durchaus gut war.
Fazit:
Die Bedienung schien stellenweise überfordert und brachte einem Kind ein am Rand angeknackstes Glas, welches auch nach dem Hinweis darauf nicht ausgetauscht wurde. Die ständige Fragerei, „für wen ist denn DIES“ und „wer hat denn DAS bestellt“ machte keinen gut organisierten Eindruck. Die etappenweise Servierung einiger Beilagen meiner Mitstreiter war schon fast nervig. Trotz Allem war der Abend aufgrund der Gäste (uns) ein Erfolg und das ließen wir uns auch nicht vom einer gewissen Mittelmäßigkeit des Restaurants nehmen.
|| Essen: 3 Punkte, Bedienung: 2 Punkte, Ambiente: 4 Punkte, Sauberkeit: 3 Punkte, Gesamt: 3 Punkte |
| Bewertung vom 26.03.2008 (3 von 5 Punkten) |
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