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| sarroise22 schreibt: Das Restaurant, in einem denkmalgeschützten Gebäude aus der Zeit kurz nach 1900, ist stilvoll eingerichtet. Die Enge dieses Pförtnerhauses erfordert zwar einige Zugeständnisse an den Ablauf und an die Platzverhältnisse, wir finden aber, dass diese Probleme gut gelöst worden sind. Die Bedienung war etwas distanziert aber durchaus kompetent und freundlich. Auch wir hatten einen Gutschein aus dem Schlemmerblock (Mercussini) und keinerlei Problem mit dem Einlösen.
Die Weinkarte dieses Hauses ist mit viel Liebe und Sachverstand zusammengestellt, ein Angebot, das man leider viel zu selten findet. Fast alle Weine sind auch in 0,2l zu haben. Bravo, allein das Weinangebot ist es wert, wiederzukommen.
Unser Essen war ebenfalls ohnen Tadel. Lediglich auf das amuse geule, jeweils ein Stückchen undefinierbare und geschmacksneutrale Fertig-Terrine, hätte man gut und gerne verzichten können. Wir hatten Lammrücken an Rotweinsoße mit fritierten Salbeiblättern, grünen Bohnen und Bratkartoffeln und Zanderfilet auf getrüffeltem Schwarzwurzelgemüse mit Bandnudeln. An beiden Gerichten gab es nichts auszusetzen. Sie waren optisch schön serviert, der Lammrücken noch leicht rosa, genau, wie man ihn sich wünscht, die Bratkartoffeln erstklassig. Der Zander war geschmacklich einwandfrei und die ungewöhnliche Kombination mit den Schwarzwurzeln erstaunlich gut gelungen.
Die Rechnung mit 3 x 0,2l Wein, 1 große Flasche Mineralwasser, 2 Espresso und das Essen betrug 46,60 Euro (der Zander für 21 Euro wurde durch den Gutschein nicht belastet). also normal 67,60 Euro.
Wir finden, dass hier das Preis- Leistungsverhältnis durchaus in Ordnung ist und werden sicherlich wiederkommen. || Essen: 5 Punkte, Bedienung: 3 Punkte, Ambiente: 5 Punkte, Sauberkeit: 4 Punkte, Gesamt: 4.25 Punkte |
| Bewertung vom 21.09.2006 (4.25 von 5 Punkten) |
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| Peter H. Rosar schreibt: Der erste Eindruck vom Ambiente ist hervorragend, aber gleich taucht der erste Kritikpunkt auf: Aufgrund der Enge war der Tisch für 6 Personen so unglücklich bestuhlt, dass gegenseitige Gespräche erschwert wurden. Das Angebot auf der Karte ist grundsätzlich ok, könnte aber durchaus reduziert werden (Beschränkung auf das Wesentliche), Weinkarte ist ebenfalls ok. Der Chef macht einen originell sympathischen Eindruck, die Schwachstelle ist eindeutig die Bedienung, die den ganzen Abend ohne sichtbare Emotion ihren Dienst verrichtete, bei Nachfragen Kompetenz vermissen ließ, uns teilweise lange auf die bestellten Getränke warten ließ und überfordert wirkte. Zur möglichen Einlösung eines Restaurant-Gutscheines erhielten wir auf Nachfrage keine belastbare Auskunft und verzichteten letztlich darauf. Die Essenportionen sind (zu) reichlich, Vorspeise und Hauptspeise zusammen sind kaum zu schaffen. Zumindest die von mir und meiner Frau bestellten
gratinierten Jakobsmuscheln sowie die Kombination aus Red Snapper, Lachs und Sauerkraut waren von der Zubereitung nicht gerade das, was man unter leichter mediterraner Küche versteht und am nächsten Tag noch im Magen zu spüren. Die zu unserer Hauptspeise gehörigen frischen Steinpilze wurden von der Küche vergessen und uns erst auf Nachfrage nachträglich gebracht. Trotz allem, das Restaurant und seine Küche haben Potential. Aber notwendig sind aus unserer Sicht: Mehr Blick für das Detail, Vermeidung der vielen kleinen Unzulängkeiten (von denen jede für sich nicht schlimm, aber deren Häufung sehr störend ist), Konzentration des Essensangebotes und leichtere Zubereitung der Speisen, vor allem aber ein besserer, freundlicherer und kompetenterer Service. Wir geben dem Alten Pförtnerhaus auf jeden Fall Ende Oktober eine zweite Chance. || Essen: 2 Punkte, Bedienung: 1 Punkte, Ambiente: 4 Punkte, Sauberkeit: 4 Punkte, Gesamt: 2.75 Punkte |
| Bewertung vom 12.09.2006 (2.75 von 5 Punkten) |
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| Bernd Best schreibt: Unsere Reservierung habe ich selbst telef. beim Chef vorgenommen,
war aber nicht registriert worden. Wie sich später herausstellte waren wir irrtümlich auf Donnerstag den 08.09.06 eingetragen.
(Das kann vorkommen)
Entsprechend war die Begrüßung. Die Bedienung war noch beim Eindecken eines Tisches (20.00 Uhr)und ließ uns erst einmal stehen, bis sie mit Eindecken fertig war. Sie schaute uns hilfesuchend und irritiert an.
Wir konnten uns dann einen Tisch unserer Wahl aussuchen.
Der erste Eindruck des Restaurants ist von außen als auch vom Innenbereich sehr schön.
Die Bedienung ist unsicher und weniger freundlich.
Mein Essen ,Variationen vom Red Snapper und Lachs, war nahezu durchgebraten. Auf Nachfrage der Bedienung ob alles recht wäre reklamierte ich mein Essen und bekam es ohne Probleme neu zubereitet.
Das Essen war unkreativ und ohne geschmacklichen Pfiff.
Auf eine Entschuldigung der Bedienung, warteten wir vergebens.
Auch das Essen meiner Frau war Durchschnitt.
Das Dessert ,Walnußeis auf Roter Kütze, war ebenfalls nicht als kreativ zu bezeichnen. Die Krütze war so kalt wie das Eis.
Offenbar sind wir mit einer großen Erwartungshaltung in dieses Lokal, weil die Wartezeiten am Wochenende ca. 3 Wochen betragen um einen Tisch zu bekommen.
Für 1 Flasche sehr guten Weisweins, 2 Bier , 2 Hauptspeisen,
1 Dessert hätten wir normalerweise 95 und#8364; gezahlt.
Da wir einen Gutschein über eine kostenlose Hauptspeise hatten (Merkusini) wurden uns 18 und#8364; erlassen.
Wir fanden das Preis-Leistungsverhältnis nicht angemessen und empfehlen das Restaurant im Bekanntenkreis vorläufig nicht weiter.
Wegen des schönen Ambientes geben wir dem Restaurant im Winter möglicherweise noch einmal eine Chance.
|| Essen: 2 Punkte, Bedienung: 1 Punkte, Ambiente: 4 Punkte, Sauberkeit: 4 Punkte, Gesamt: 2.75 Punkte |
| Bewertung vom 06.09.2006 (2.75 von 5 Punkten) |
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