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| schreibt: Durch den Hinweis eines RK – Freundes wurde ich auf die Bacchus - Stuben in Würzburg aufmerksam. Dort gibt es monatlich wechselnd ein 6 – Gang – Schlemmermenü, für welches wir uns diesmal angemeldet hatten.
Nach freundlichem Empfang und Abnahme der Garderobe, wurden wir an den reservierten, stilvoll gedeckten Tisch geführt. Die Aperitifempfehlung, Sekt mit Maracujasaft und Granatapfelkernen, nahmen wir gerne an. Die Aufnahme der Getränkewünsche erfolgte prompt.
Der erste Gang bestand aus „Pfifferlingssülze mit Salaten in Waldhonigdressing“. Knackiger Salat und fein abgestimmtes Dressing kamen mit einer leicht nach Bratenfon schmeckenden Sülze, die den Pfifferlingsgeschmack etwas überdeckte.
Der zweite Gang wurde als „feine Löwenzahnsuppe mit Kräuterklößchen“ deklariert. Die Suppe war allerdings nicht wie erwartet grün, sondern orange, da die Basis wohl aus Karotten besteht. Da auch der Karottengeschmack dominierte, hatte die Bezeichnung „feine Karottensuppe“ den Geschmack besser beschrieben. Die Kräuterklößchen waren sehr gelungen.
Rotbarbenfilet mit Fiolteig, Gemüsejulienne und Zitronenrisotto mit Basilikumpesto bildeten Gang Nummer drei. Hier gab es nun gar nichts mehr zu meckern. Leckerer Fisch, fein abgeschmecktes Risotto in Verbindung mit fein geschnittenen Gemüsestreifen waren ein Genuss.
Es folgte ein „Sorbet von Erdbeeren“ mit Sekt aufgefüllt, als erfrischender vierter Gang.
Der Hauptgang stellte eine weitere Steigerung der Genüsse in Aussicht. Als fünfter in der Reihe wurde „Saltim bocca vom Rehrücken mit Pfeffer – Kirsch – Soße, Spätzle und Broccoliröschen“ serviert. Wie erwartet war der Rehrücken mit einem Salbeiblatt und einer hauchdünn geschnittenen Scheibe Schinken belegt. Perfekt gebratenes Fleisch, eine grandiose Pfeffer – Kirsch – Soße mit Spätzle und Broccoli ohne Fehl und Tadel machten diesen Gang zu meinem Favoriten. Mit das beste Saltim bocca, das ich bisher gegessen habe.
Das Dessert, als sechster und letzter Gang nannte sich „Pêche melba, gedünsteter Pfirsich auf Vanilleeis mit Himbeermark überzogen“. Präsentiert wurde dies als Fliegenpilz mit Schokoblume, so originell, dass ich es fotografieren musste. Da das Dessert auch geschmacklich gelungen war, bildete es den würdigen Abschluss dieses Menüs.
Erwähnen möchte ich noch die ansprechende Weinkarte. Alle servierten Getränke waren richtig temperiert und wurden aufmerksam nachgeschenkt.
Fazit: Guter Service, schmackhaftes Essen, sehr gutes Preis – Leistungsverhältnis.
|| Essen: 4 Punkte, Bedienung: 4 Punkte, Ambiente: 4 Punkte, Sauberkeit: 4 Punkte, Gesamt: 4 Punkte |
| Bewertung vom 14.06.2008 (4 von 5 Punkten) |
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| schreibt: Ich hatte bereits von Bekannten gehört, dass die Bacchus Stuben eine ausgezeichnet Küchen haben sollen, so dass die Neugier geweckt war und ich einen entsprechenden Anlass gesucht habe um dies auszutesten. Die Bacchus Stuben haben einmal im Monat ein Schlemmermenue mit speziellen Thema - der Muttertag war also mein Anlass zum Besuch des Schlemmermenues im Mai mit Thema "Spargel". Bei Ankunft wurden wir persönlich begrüßt und direkt zu unserem Tisch gebracht. Die Getränke kamen sehr zügig mit Weinempfehlung und Anschmecken. Das Menue war super lecker, da nicht nur sehr kreativ angerichtet, sondern auch sehr kreativ in der Menuewahl. Die beste Überraschung war das super leckere SpargelSorbet in Riesling! Die Wartezeiten zwischen den Gängen waren auch sehr angemessen. Nach dem hervorragenden Menue wurden wir dann auch persönlich vom Chef verabschiedet, was den Aufenthalt in den Bacchus Stuben perfekt abgerundet hat. Fazit: hervorragender Service, exquisites Essen und Preis-Leistungs-VErhältnis völligst angemessen. Sehr gut für Geschäftsessen geeignet und sehr zu empfehlen. || Essen: 5 Punkte, Bedienung: 5 Punkte, Ambiente: 4 Punkte, Sauberkeit: 5 Punkte, Gesamt: 4.75 Punkte |
| Bewertung vom 19.05.2008 (4.75 von 5 Punkten) |
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| schreibt: Nach dem Wechsel des Kochs waren wir das erste Mal in den Bacchus-Stuben. Angeregt durch die vorhergehende Bewertung welche ich, um es vorweg zu nehmen, nicht teilen können.
Wir hatten ca. 1 1/2 Stunden vor dem Besuch angerufen um zu reservieren. Erstaunlicherweise wurden wir nicht(!) nach unserem Namen gefragt. Es wurde uns jedoch sofort versichert, dass ein Tisch verfügbar wäre. Inzwischen wissen wir auch wie es dazu kam.
Als wir gegen 20.00 Uhr dort eintrafen waren wir die einzigen Gäste und, soviel sei verraten, wir blieben es auch.
Als Aperitif nahmen wir einen Oppmann Gold mit Mangolikör und Granatapfelkernen. Eine sehr gelungene Mischung!
Als kleinen Gruß aus der Küche kam eine kleine Scheibe Frischkäse mit Tomaten, nicht schlecht aber leider schmeckte der Frischkäse etwas zu ... käsig. Aber das ist Geschmackssache.
Als Vorspeise bekam meine Frau Lammleber und -nieren in Goldkern-Rapsöl gebraten angerichtet mit Salaten im Balsamico-Dressing. An sich sehr ordentlich gemacht, die Leber vlt. etwas zu lange gebraten, aber geschmacklich völlig in Ordnung.
Ich hatte Kalbstafelspitzsülze am Salatsträußchen mit Himbeer-Dressing und Butter. Leider war die Sülze eher geschmacklich unauffällig. Ein etwas mutigerer Umgang mit Salz und Pfeffer wäre hier wünschenswert. Das Himbeerdressing jedoch war wirklich gut.
Die Hauptspeise meiner Frau war Filet vom loup de mer in Bärlauchbutter gebraten angerichtet auf jungem Kohlrabi in Rahm und Petersilienkartoffeln. Hier zeigte der Koch schon eher Ansätze von wirklich guter Küche. Der Wolfsbarsch war auf den Punkt gebraten, und Rahmkohlrabi sowie Petersilienkartoffeln stimmig.
Leider konnte ich das von meiner Hauptspeise, Medaillons vom loup marin in Nußbutter gebraten
angerichtet auf einer Nudeltrilogie, nicht behaupten. Der Fisch zeigte Ansätze von Fischigkeit, die Nußbutter war als solche nicht zu schmecken und die Nudeltrilogie sowohl fad als auch geschmacklich untereinander nicht zu unterscheiden. Alles in allem eine Entäuschung.
Dazu hatten wir einen 05er Bundsandstein-Terrassen Alter Satz von Riesling und Silvaner von Rudolf Fürst bestellt. Eine Empfehlung kam von Seiten der Bedienung auch auf Nachfragen nicht, es wurde lediglich erzählt wieviel Säure im Wein ist und welche Trauben verwendet wurden. Da erwarte ich schon mehr, z.B. die Feststellung was zu den georderten Gerichten wohl am besten paßt.
Als Nachspeise bestellte ich Brulèe von Schokolade mit marinierten Erdbeeren und Rhabarberhalbgefrorenem. Die Brulée ging in Ordnung, die Erdbeeren waren offensichtlich nicht zu lange mariniert worden und das Halbgefrorene war.... nun ja, steinhart.
Insgesamt muß ich sagen, dass der Besuch uns eher entäuscht hat. Es war klar dass die Qualität des Vorbesitzers nicht erreicht würde, aber das die Diskrepanz dann doch so deutlich war ist schade.
Für das Essen vergebe ich nur deswegen 3 Punkte, weil die Gerichte meiner Frau doch ganz ordentlich waren. Würde ich nur meinen Teil bewerten wäre es eine klare 2 Punkte Wertung gewesen. || Essen: 3 Punkte, Bedienung: 4 Punkte, Ambiente: 3 Punkte, Sauberkeit: 4 Punkte, Gesamt: 3.5 Punkte |
| Bewertung vom 07.04.2008 (3.5 von 5 Punkten) |
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| schreibt: Alle waren angenehm überrascht. Man sitzt sehr gemütlich zwischen alten Wandmalereien. Die Bedienung war sehr aufmerksam, aber nicht aufdringlich. Das Restaurant war fast leer, wohl ein Geheimtipp. Es wird Wert auf Korrektheit gelegt. Zu jedem Gang, gibt es neues Besteck für jeden Wein ein neues Glas, im Hintergrund lief leise Musik. Der Wein war vorzüglich, der Weiße kam direkt aus Würzburg.Die Speisekarte machte uns so neugierig, dass wir alle 4 Gänge bestellten. Ein kleiner Teller mit Parmaschinken kam unaufgefordert. Das Essen war ein Geschmackserlebnis. Z.Bsp. die Flusskrebssuppe, schmeckte intensiv nach Krebs,oder die süß-aromatische Sanddornsoße zum Hirschrücken.Unaufgefordert wurde noch Soße auf den Tisch gestellt. Die Nachtische waren für unseren Geschmack etwas zu süß, aber auf jeden Fall interessant:Christstolleneis mit Zimtschaumreme auf Glühweinsößle...
Wir werden den Abend in sehr guter Erinnerung behalten.
Ein 4-Gängemenue kostet ungefähr 35,- € || Essen: 4 Punkte, Bedienung: 5 Punkte, Ambiente: 4 Punkte, Sauberkeit: 5 Punkte, Gesamt: 4.5 Punkte |
| Bewertung vom 04.01.2008 (4.5 von 5 Punkten) |
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