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| schreibt: wer im glashaus sitzt …
… sollte nicht mit Steinen schmeissen, könnte aber zufrieden speisen. Ich gebe es zu, ein etwas gehakelter Einstige für die Nachfolgerin im einstigen Thailänderinnen-Kiwi am Parkplatz des autobahnnahen Gewerbegebietes von Allershausen. Aber ist es nicht etwas kühn, in solch einem Umfeld gute Gastronomie auf die Beine stellen zu wollen? Die bildhübschen Asiatinnen mit ihrer begabten deutschen Kochtopfstrategin scheiterten auf jeden Fall. Allerdings konnte ich mir nicht erklären, warum.
Sei's drum, heute kocht die Christl, weil die Chefin, die sonst kocht, endlich Urlaub macht! Weiß ich alles von Sabrina – auch nicht gerade das, was man unter einer Servicemaus versteht. Nett, liebenswert frech, nicht auf den Mund gefallen, setzt sich auch zu dir an den Tisch und behauptet frischfröhlichfrei, dass sie auch Dinge für den Gast auf die Beine stellen, die nicht in der Karte stehen. »Nach was ist ihnen denn?« wir man nicht jeden Tag charmant gefragt. Eben schließen die Großmärkte und die vierrädrigen Blechbüchsen verdünnisieren sich in Windeseile. Ruhe kehrt ein und der Freisitz wird richtig akzeptabel. Das Drinnen ist es ja sowieso.
Eine Suppe. Steht keine auf der Karte, aber Brokkoli hätt' sie in der Hinterhand. Ungewöhnlich. Nein, ein kleiner Salat tut es auch. Dressing nach Wahl. Ich nehme sicherheitshalber und misstrauisch Balsamico. Der ansprechende Teller und die knackigen Vitamine bekommen die Note zweibisdrei.
Das Schweinerückendteak mit gebratenen Champignons Folienkartoffel und Sour Creme (10,50 €), von der Wochenkarte, ist ein verdammt heikler Testkandidat. Wie gut, dass Sabrina nicht weiß, warum ich hier hocke. Nicht nur, weil ich Hunger habe!
Es gibt sehr viel Fleisch, zwei Scheiben, und zwei Kartoffel mit sparsam Creme.
Das Beste sind die frischen Champignons, die bestimmt Egerlinge heißen. Von nun an geht's bergab. Die Kartoffel sind Mittelmaß, die Sauercreme ähnelt nicht im Geringsten dem weltweit erprobten, amerikanischen Vorbild, sie ist zu fettig, es fehlt ihr die deutliche Säure. Aber ich kann mich anfreunden und erbitte Nachschub, sonst hätte ich die Knollen nicht hinunter gebracht. Dem knochentrockenen Fleisch helfe ich in meiner Verzweiflung mit Thai-Chili-Sauce. Mein marodes Gebiss stelle ich leichtsinnig auf eine harte Bewährungsprobe.
Aber ich habe Hunger. Der Salat konnte ihn nicht im Geringste stillen! Die ansprechende Würze, die Schwammerl und kleinste Bissen helfen mir über den Berg und retten mich vorm Zahnarzt.
Man verzeihe mir das Fazit: Christl, geh' lieber zur Post Liebesbriefe stempeln oder lerne besser kaufen und kochen!
Die Benotung ist vorübergehend. Endgültig wird es, wenn die Wirtin wieder am Herd steht. Erholt vom Urlaub. Das muss dann ja göttlich schmecken . || Essen: 3 Punkte, Bedienung: 3 Punkte, Ambiente: 3 Punkte, Sauberkeit: 4 Punkte, Gesamt: 3.25 Punkte |
| Bewertung vom 27.08.2008 (3.25 von 5 Punkten) |
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| schreibt: Anlass war das Abschiedsessen unserer Firma.
Hatten ein Menue vorbestellt, es wurden uns 3 Möglichkeiten vorgeschlagen aus denen wir wählen konnten. Auch Änderungen wurden hervorragend umgesetzt.
Auch auf die Kollegin die Vegitariarin ist wurde eingegangen und ein spezielles Menue entwickelt.
Wir fuehlten uns rundum wohl und gut bewirtschaftet.
Die Bediendung war sehr auf Zack und es blieben nie Gläser leer.
Auch den Hinweis auf die gerade bestehende Happy Hour
fanden wir gut und die Cocktails ( ca. 60 Stück zur Auswahl) waren sehr schmackhaft und schön dekoriert.
Als besonderes Highlight neben dem guten Essen und dem schönen Ambiente gilt zu erwähnen das ein Foto von uns gemacht wurde und uns als Erinnerung überreicht wurde.
Fanden wir eine nette Geste und es zeigte das die Inhaber auf uns eingegangen sind und sich erinnerten zu welchen Anlass dieses Essen statt fand.
Man sollte noch erwähnen das es möglich ist hier seine Zigarette zu rauchen in gemütlicher Umgebung || Essen: 5 Punkte, Bedienung: 5 Punkte, Ambiente: 5 Punkte, Sauberkeit: 5 Punkte, Gesamt: 5 Punkte |
| Bewertung vom 07.03.2008 (5 von 5 Punkten) |
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