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| schreibt: Sylt ohne Gosch, das geht eigentlich nicht. Eine tolle Dünenwanderung heute brachte die Gelegenheit, die wir gerne nutzten.
Konzept, Ambiente
Die "Keimzelle" aller Gosch-Restaurants am Lister Hafen nennt sich selbst "nördlichste Fischbude Deutschlands". Das ist dann doch deutlich untertrieben! Der große Komplex (siehe Fotos) beherbergt verschiedene Bereiche, die mehr oder weniger die selben Speisen in total unterschiedlichem Ambiente anbieten. Das Grundkonzept ist überall gleich: Man sieht sich die Gerichte an den unterschiedlichen Theken an, bestellt und zahlt und holt sich anschließend das Essen ab (sobald die Nummer aufgerufen wird). Getränke gibt es an Bar-Stationen, es gibt aber dafür auch Bedienungen.
Ein Vergleich mit "normalen" Restaurants fällt schwer. Am ehesten würde ich Fisherman's Wharf in San Francisco hernehmen - nur sind es dort Konkurrenten und nicht ausschließlich ein Anbieter mit komplett unterschiedlichem Auftritt!
Zu den Essenszeiten ist auch dieser Gosch extrem frequentiert. Das ist spannend, aber ganz gewiss nicht entspannend. Berührungsängste sollte man nicht haben! Wir kamen kurz nach 14 Uhr, da war es angenehm ruhig.
Essen, Getränke
Das größte Plus von Gosch ist die tolle Qualität zu einem moderaten Preis. Dies gilt auch für die Getränke, die Weinkarte ist gut sortiert mit teilweise sehr guten Weinen.
Dass man die Speisen vor der Bestellung sieht, ist ebenfalls sehr hilfreich.
Da wir am Abend eine Reservierung in einem der Deutschen Top-Restaurants hatten, aßen wir nur einen (sehr leckeren) Lister Fischtopf. Für €9 erhält man eine klare Fischsuppe mit Gemüse und mindestens 300g Seafood - Surmi (Krebsfleisch-Imitat), Scampi, Lachs und Weißfisch. Das ist sehr sättigend und wirklich sehr preiswert! Bei früheren Besuchen hatten wir diverse andere Speisen, von Fischweckchen bis Hummer und Langustenschwänzen - wir waren immer hochzufrieden!
Die Getränke erinnern ein bißchen an "Schicki-Micki": Champagner und Co.. Die Auswahl in diesem Gebiet ist ziemlich gut (bei fairen Preisen).
Fazit
Wie oben geschrieben, zählen einige Gosch-Filialen für uns zum absoluten Pflichtprogramm hier auf Sylt. Eine riesige Auswahl exklusiver Speisen zu sehr fairen Preisen, alles frisch zubereitet und vorher zu begutachten - da akzptieren wir gerne die Atmosphäre, die manchmal eher an eine überfüllte Bahnhofshalle erinnert! Am Abend ziehen wir dann doch oft ein etwas ruhigeres Restaurant vor, doch tagsüber finden wir es hier richtig gut. Ein weiteres Plus ist, dass man hier auch problemlos mit Freizeitkleidung (Wanderung / Radtour) auftauchen kann.
|| Essen: 4 Punkte, Bedienung: 3 Punkte, Ambiente: 3 Punkte, Sauberkeit: 4 Punkte, Gesamt: 3.5 Punkte |
| Bewertung vom 15.09.2008 (3.5 von 5 Punkten) |
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| schreibt: Sylt ohne Gosch kann man sich eigentlich nicht vorstellen, nicht unbedingt wegen der Kulinarik, sondern wegen der Besonderheit und dem Flair rund um die nördlichste Fischbude Deutschlands. Neben der Fischbude, gehören das Hafendeck über der Fischbude, die alte Bootshalle sowie der kleine Fischmarkt mit Shop, das Restaurant Knurrhahn sowie das Lister Fischhaus Gosch zum Imperium Gosch in List. Diesmal hatten wir uns für das Hafendeck entschieden.
Für unsere größere Gruppe war vorreserviert, trotzdem müssten wir an der Theke eine Warteschleife einlegen. Beim bestellten des Aperitifs, ich wählte einen Pastis, wurde nachgefragt ob mit Wasser oder Eis.
Ich wählte 6 Auster „Sylter Royal“ auf Eis serviert, die Austern dufteten und schmeckten nach Mee(h)r. Auch das Steinbeißer Filet war auf den Punkt gegart und gut gewürzt. Der Hauswein konnte mir allerdings nicht gefallen.
Für alle ein gelungener Abend.
|| Essen: 4 Punkte, Bedienung: 3 Punkte, Ambiente: 4 Punkte, Sauberkeit: 4 Punkte, Gesamt: 3.75 Punkte |
| Bewertung vom 19.03.2008 (3.75 von 5 Punkten) |
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