| schreibt: Was hätte man aus dem Gasthaus "Zum Kühlen Morgen" alles machen können! Ist es doch Geburtsort des überregional bekannten Malers Hermann Pampel. Das Denkmalgeschützte, sehr alte Haus ist dann innen auch dekoriert mit originalen Bildern des Malers. Das ist aber auch schon das einzig originelle (wenn man überhaupt von "originell" sprechen möchte) in dem Gastraum. In der Mitte des Raumes ist ein sehr großer runder Tisch, an dem der Stammgast platz nehmen darf, alle anderen Tische sind eckig und um den runden Tisch herum gestellt. Die Speisekarte zeigt ein durchschnittliches Angebot an Essen und Getränken. Leider kannte die Bedienung (der Besitzer hat uns bedient) seine eigene Karte nicht. Leider hat er seine Zähne beim Sprechen nicht auseinander bekommen. So war die Auswahl eine einzige Katastrophe. Aber wofür auch einen ausgesuchten Wein? Kam das Essen doch frisch von der Tiefkühltruhe in die Fritteuse und dann auf den Teller. Dies hat man nicht nur geschmeckt, sondern auch auf Anhieb gesehen. Als "trost" kann da vertmerkt werden, dass durch die Art und Weise der Zubereitung das Essen sehr schnell serviert werden konnte. Nicht nur das Essen, auch das Ambiente ist eher mau. Verschiedenes Geschirr und unscharfe Messer, auf denen unter anderem noch "HO" drauf stand - das Zeichen des DDR-Versorgungsunternehmens - kann man als Zeichen einer kultivierten zurückgebliebenheit deuten (Von der Bedienung nochmals ganz zu schweigen). Alles in allem eine "Gaststätte", die eher unbedarfte Essengeher anspricht, die für (zugegebener maßen) wenig Geld auch wenig bekommen. Wie gesagt: Was hätte man aus dem Gasthaus "Zum Kühlen Morgen" alles machen können! || Essen: 1 Punkte, Bedienung: 1 Punkte, Ambiente: 1 Punkte, Sauberkeit: 4 Punkte, Gesamt: 1.75 Punkte |