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| schreibt: Nachdem das Coburger "Altes Schützenhaus" in den letzten Jahren heruntergewirtschaftet wurde, haben sich die neuen Besitzer ab dem 07. November 2008 zum Ziel gesetzt, wieder eine der ersten Adressen in Coburg zu werden. Die Gebäude sind renoviert, behutsam, sodass der Charme erhalten blieb. Der kurze Blick in die Küche offenbarte jedoch eine völlig neue Einrichtung. Die Aussenanlagen sind noch im Dornröschenschlaf, während unseres Besuches ist Personal damit beschäftigt, den lauschigen Biergarten wieder auf Vordermann zu bringen, dieser wirkt bereits jetzt schon luftiger. Diesen Biergarten werden wir bei den ersten Sonnenstrahlen im neuen Jahr testen. Bestellt hatten wir von der Mittagskarte einmal die Currywurst mit Pommes und zweimal das kleine Schnitzel "Wiener Art" mit Kartoffelsalat. Nach bekunden unseres Begleiters war die Currywurst in Ordnung, Menge, Geschmack und Beilagen in Ordnung. Zu unseren Schnitzeln bekamen wir einen Salat serviert, der durchgängig frisch hergestellt und jede Sorte individuell gewürzt war. Ein wenig störend war das Topping, dieses ist für den Salat - besonders als Gegenspieler zum gesüssten rohen Karottensalat - zu kräftig. Hervorragend der Gurkensalat, fein abgestimmt, mit Kräutern. Leider waren die kleinen Schnitzel für EURO 6,90 je Portion wirklich klein. Weich, sehr saftig - ein Lob an den Koch - aber sehr lau gewürzt. Etwas mehr Würze könnte hier nicht schaden. Dafür kam der Kartoffelsalat aus dem Regal. Leider. Zwar war dieser nicht so sehr heruntergekühlt wie in manch anderer Gastronomie, jedoch ist der Geschmack einfach nicht meiner. Auch PeterThai war meiner Meinung, dass soetwas eher an einen Imbiss passt. Vielleicht kann sich der Koch ja zu handgemachter Qualität durchringen. Uns würde es freuen. Zur Currywurst unseres Begleiters können wir wenig sagen, vielleicht ringt er sich ja auch durch, hier eine Bewertung abzugeben. Wir werden sehen. Sehr hoch empfanden wir die Getränkepreise, der halbe Liter Bier liegt um 2,80 - 2,90 €. Die Toiletten sind komplett neu, jetzt auch ohne Barriere für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer zu entern, auch der (befestigte) Biergarten und das Lokal sind einfach und auf Rädern zu erreichen. Auf der Karte waren keinerlei Zusatzstoffe gekennzeichnet, somit müsste alles frisch sein. (Kartoffelsalat?) Lediglich die Bezeichnung Mineralwasser für offen an den Tisch gebrachte Tafelwasser und die Bezeichnung Spezi sollten noch geändert werden, auch wenn Markenware ausgeschänkt wird. Und kleiner Tipp noch von PeterThai: Szegedin liegt in Ungarn, nicht in Tschechien ;-) Aber, das sind wirklich Kleinigkeiten. Wir freuen uns auf den Sommer und kommen spätestens dann nochmals zum Nachtest! Schön auch, dass das Servicepersonal präsent aber dezent agiert, während des Essens auch nachfragt, ob alles passt. Dieser Service kostet den Gastronomen nichts und gibt die Möglichkeit, Unstimmigkeiten gleich zu beheben. || Essen: 2 Punkte, Bedienung: 3 Punkte, Ambiente: 4 Punkte, Sauberkeit: 4 Punkte, Gesamt: 3.25 Punkte |
| Bewertung vom 20.11.2008 (3.25 von 5 Punkten) |
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| schreibt: Lange hatten wir auf die Neueröffnung des "Alten Schützenhauses" gewartet. In der Vergangenheit gab es ja immer wieder Kritik an diesem Lokal, das einen herrlichen, mit großen Bäumen bewachsenen Biergarten hat.
Während ich vor dem Lokal auf meine „Mitesser“ wartete, warf ich den ersten Blick auf die ausgehängte Speisekarte. Insgesamt schien die Auswahl nicht so groß zu sein. Vielleicht ändert das sich im Lauf der Zeit. Auch der Bierpreis mit 2,90 € ist in der Region schon an der oberen Grenze. Ein kleiner Einwand: Das Szegediner Gulasch als tschechische Spezialität anzubieten, wird wohl ungarische Proteste auslösen - na ja, so lange es schmeckt.
Unmittelbar nach dem Betreten des Lokals wurde wir von der Bedienung angesprochen und es wurde uns ein Tisch zugewiesen. Die Speiskarten waren zügig verteilt und die Getränkebestellung gleich mit aufgenommen.
Ich entschied mich für ein kleines Schweineschnitzel „Wiener Art mit Kartoffelsalat und Salatteller. Der Salat entsprach den üblichen Salaten der Saison und war mit einem Joghurt-Dressing versehen. Der Kartoffelsalat schien nicht selbst zubereitet zu sein. Um ehrlich zu sein, für mich schmeckte er nach „Eimer“. Das finde ich sehr schade, da die Zubereitung eines guten, leckeren Kartoffelsalates den Koch sicherlich nicht zu sehr herausfordert. Das Schnitzel, etwas mild gewürzt und paniert, war zart und kam direkt aus der Pfanne auf den Teller und unseren Tisch.
Mein Fazit: Ob die Qualität seit meinem letzten Besuch bei dem alten Pächter im März diesen Jahres wesentlich besser geworden ist, weiß ich nicht. Aufgefallen ist die aufmerksame Bedienung, die sich auch während des Essens um die Gäste bemühte. Aufgefallen ist mir auch, dass man für diese Region relativ hohe Preise hat. Man muss abwarten, ob diese Preise sich in der Konkurrenz mit anderen Gasthöfen durchsetzen werden. Ich werde im Frühjahr zur Biergarteneröffnung noch einmal nachtesten. Direkt überzeugt war ich leider dieses Mal nicht.
|| Essen: 2 Punkte, Bedienung: 4 Punkte, Ambiente: 3 Punkte, Sauberkeit: 4 Punkte, Gesamt: 3.25 Punkte |
| Bewertung vom 20.11.2008 (3.25 von 5 Punkten) |
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